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Anschlag auf "Charlie Hebdo": AfD sieht Pegida durch Pariser Terrorakt gestärkt

AfD-Vize Alexander Gauland wertet das Attentat auf "Charlie Hebdo" als Beleg für die Wichtigkeit der Pegida-Bewegung. Deren Forderungen würden nach dem Massaker noch mehr Gewicht erhalten.

Die rechtspopulistische AfD wertet das Pariser Attentat als Beleg für die Richtigkeit der Anliegen der islamkritischen Pegida-Bewegung

Die rechtspopulistische AfD wertet das Pariser Attentat als Beleg für die Richtigkeit der Anliegen der islamkritischen Pegida-Bewegung

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der #link;http://www.stern.de/politik/afd-91685979t.html;Alternative für Deutschland (AfD)#, Alexander Gauland, interpretiert den #link;http://www.stern.de/kultur/buecher/charlie-hebdo-90843338t.html;Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo"# als Rechtfertigung für die Anti-Islam-Bewegung Pegida. "All diejenigen, die bisher die Sorgen der Menschen vor einer drohenden Gefahr durch Islamismus ignoriert oder verlacht haben, werden durch diese Bluttat Lügen gestraft", sagte Gauland am Mittwoch. Der tödliche Angriff auf die Redaktion des französischen Satiremagazins sei ein Anschlag auf Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit.

Er fügte hinzu: "Das Massaker von Paris zeigt auch, wie fragil und schutzbedürftig die Grundwerte unserer Gesellschaft sind. Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen von Pegida besondere Aktualität und Gewicht." Die etablierten Parteien sollten sich deshalb gut überlegen, ob sie bei ihrer Haltung, "die Menschen von Pegida weiter zu diffamieren", bleiben wollten.

Die Bewegung der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" rief für den kommenden Montag zu einer weiteren Demonstration in Dresden auf. Die Teilnehmer des "12. Großen Abendspaziergangs" sollten mit Trauerflor für die Terroropfer von Paris erscheinen. Am vergangenen Montag hatten sich 18.000 Menschen an der Dresdner Pegida-Kundgebung beteiligt.

ivi/DPA / DPA