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Al Kaida-Prozess: Die mutmaßlichen Terroristen schweigen

Wegen Vorbereitung eines Terroranschlags in Deutschland stehen seit Mittwoch vier mutmaßliche Islamisten der sogenannten Düsseldorfer Zelle vor Gericht.

Wegen Vorbereitung eines Terroranschlags in Deutschland stehen seit Mittwoch vier mutmaßliche Islamisten der sogenannten Düsseldorfer Zelle vor Gericht. Zum Prozessauftakt legte die Bundesanwaltschaft den schweigenden Angeklagten vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf die Planung eines "aufsehenerregenden Anschlags" zur Last. Einen Verteidiger-Antrag auf Einstellung des Verfahrens lehnte das Gericht am ersten Prozesstag ab.

Die Angeklagten kündigten an, dass sie sich zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern werden. Lediglich einer der Beschuldigten stellte in Aussicht, dass er zumindest Angaben zu seiner Person machen wird.

Zwei Anschläge geplant

Bundesanwalt Michael Bruns sagte bei Verlesung der Anklageschrift, die vier Terrorverdächtigen hätten im Auftrag des Terrornetzwerks Al Kaida in Deutschland "Angst und Schrecken" verbreiten wollen. Laut Bundesanwaltschaft planten die zwischen 21 und 32 Jahre alten Männer, einen Sprengsatz in einer großen Menschenmenge zu zünden und eine zweite Bombe nach dem Entreffen der Rettungskräfte hochgehen zu lassen.

Ein konkretes Ziel hatten die Angeklagten dem Bundesanwalt zufolge noch nicht ins Visier genommen. Allerdings habe sich der Marokkaner Abdeladim El-K. über Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen und öffentlichen Gebäuden informiert.

Die Zelle um El-K. war Ende April 2011 nach monatelangen Observationen ausgehoben worden. Der Bundesanwaltschaft zufolge arbeiteten die Männer zu diesem Zeitpunkt bereits mit verschiedenen Chemikalien am Bau eines Zünders.

Ausbildung im Terrorcamp

Den Befehl zu einem Blutbad habe der 31-jährige El-K. während seiner Ausbildung in einem Terrorcamp im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet von einem hochrangigen Al Kaida-Mitglied erhalten, sagte Bruns. Dort sei er im Umgang mit Schusswaffen sowie in der Herstellung von Sprengstoffen und Zündvorrichtungen unterrichtet worden und habe Zugriff auf Anleitungen zum Bombenbau erhalten.

El-K. hatte in Bochum studiert und war für die Behörden bis zu seiner Rückkehr aus dem Terrorcamp im Mai 2010 ein unbeschriebenes Blatt. Das Bundeskriminalamt (BKA) wurde auf ihn nach Hinweisen eines US-Geheimdienstes aufmerksam. Außerdem gab ein aus Deutschland stammender und ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gereister Islamist dem Bundeskriminalamt im November 2010 Hinweise auf die Existenz der Düsseldorfer Zelle.

Neben El-K. müssen sich in dem Verfahren der 32-jährige Deutsch-Marokkaner Jamil S., der 21 Jahre alte Deutsch-Iraner Amid C. und der 28-jährige Deutsche Halil S. verantworten. Ihnen droht eine Höchststrafe von zehn Jahren Haft. El-K., Jamil S. und C. wurden am 29. April 2011 in Düsseldorf und Bochum festgenommen, die Festnahme von Halil S. erfolgte am 8. Dezember 2011 in Bochum. Für das Verfahren beraumte der Staatsschutzsenat zunächst 30 Verhandlungstage bis Ende November an.

ivi/AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(