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Feierlichkeiten zum Weltkriegsende: 100-Jährige hält Merkel für Frau Macron - Kanzlerin erklärt sich (auch auf Französisch)

Das passiert der Bundeskanzlerin sicher nicht alle Tage: Eine 100-jährige Frau hielt Angela Merkel für Brigitte Macron, also für die Gattin des französischen Präsidenten. Merkel klärte die Verwechslung schnell auf. Auf Französisch.

Angela Merkel und Emmanuel Macron posieren für ein Foto

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r.), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (2.v.l.) und eine begeisterte Hundertjährige (M.) posieren für ein gemeinsames Foto

DPA

Angela Merkel ist am Wochenende mit der Frau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron verwechselt worden. "Sind Sie Frau Macron?", fragte eine verblüffte 100-Jährige die Kanzlerin am Rande der Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs in Frankreich, wie Videos zeigen.

Merkel war am Samstag gemeinsam mit Macron an der Stätte des Waffenstillstands von 1918 bei Compiègne und gedachte dort der Opfer des Krieges. Anschließend sprachen die beiden Spitzenpolitiker noch mit Besuchern.

Angela Merkel: "Je suis chancelière Allemagne"

Macron redete mit einer älteren Dame, die sichtlich gerührt war, den französischen Präsidenten persönlich zu treffen. Dann wandte die Frau sich an die Bundeskanzlerin, die neben Macron stand, und freute sich "Madame Macron" die Hand zu schütteln. Merkel klärte die Dame auf: "Ich bin die Kanzlerin von Deutschland", sagte sie zunächst auf Deutsch. Die Dame schien Merkels Erklärung nicht verstanden zu haben, also sagte Merkel - im Beisein einer Dolmetscherin - in gebrochenem Französisch: "Je suis chancelière Allemagne", was so viel heißt wie: "Ich bin Bundeskanzlerin Deutschland". Die Frau wirkte anschließend beim Posieren für ein gemeinsames Bild mit Macron und Merkel peinlich berührt, war aber auch überglücklich: "Das ist fantastisch", sagte sie. 

Auf einer anderen Aufnahme der Szene des Senders France Télévisions konnte man erfahren, dass die alte Dame kurz vor ihrem 101. Geburtstag steht. "Ich werde nächstes Jahr wieder da sein", versprach die Noch-100-Jährige der Kanzlerin und dem Präsidenten. "Wunderbar", sagte Merkel strahlend. Und Macron: "Wir auch, Madame."

fs / DPA / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.