Annalena Baerbock Nach ganz oben auf der Beliebtheitsskala: Fünf Erklärungsversuche für das Comeback von Annalena Baerbock

Annalena Baerbock Porträt
Annalena Baerbock ist als Außenministerin viel unterwegs. Für ihre Kinder ist sie dennoch ständig erreichbar.
© Britta Pedersen / DPA
Ende 2021 galt Annalena Baerbock für das Amt der Außenministerin als ungeeignet, sie landete bei der Kompetenz-Frage abgeschlagen auf dem letzten Platz. Sieben Monate später ist der Großteil der Deutschen ist überzeugt: Die kann Weltpolitik. Wie hat Baerbock das Spiel gedreht?

"Wenn man in der ersten Halbzeit einiges kassiert, gibt man nicht einfach auf. Man atmet durch, schnürt die Schuhe fester und dreht das Spiel", hat Annalena Baerbock in ihrem letzten stern-Interview gesagt. Das war im vergangenen Sommer, nach ihrem spektakulären Umfragesturz, kurz vor der Bundestagswahl.

Heute, ein Jahr später, sagt sie: "Das Auf und Ab der letzten zwölf Monate hätte locker für zehn Jahre gereicht. Es war wie im Zeitraffer."

Sie hat das Spiel gedreht. Baerbock hat ein politisches Comeback geschafft, wie es ihr kaum jemand mehr zugetraut hatte. Wie es vor ihr wohl nur wenigen gelungen ist.


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