VG-Wort Pixel

Bundestagswahl CDU im Umfragetief: Diese Politiker müssen um ihr Direktmandat bangen

Armin Laschet
Laut Umfragen sieht es für die CDU gerade nicht gut aus. Einige von Laschets Parteikollegen müssen jetzt sogar um ihr Direktmandat bangen
© Guido Kirchner / DPA
Prominente Unionspolitiker müssen laut einem Bericht um ihr Direktmandat im Bundestag bangen. Den Prognosen zufolge könnten mindestens 29 Mandate an die Konkurrenz gehen.

Mehrere prominente Politikerinnen und Politiker der CDU müssen einem Bericht zufolge bei der Bundestagswahl um ihre Direktmandate zittern. Unter anderem liegen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner in ihren Wahlkreisen in aktuellen Projektionen nicht auf Platz eins, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet. Sie beruft sich auf Datenerhebungen der Analysefirmen Wahlkreisprognose und Election.

Betroffen seien auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz, der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg, und der CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Philipp Amthor, schrieb die Zeitung weiter. Grund sei die allgemeine Schwäche der Union in den Umfragen.

Die meisten prominenten Unionspolitiker seien allerdings über ihre Landeslisten abgesichert, schrieb die Zeitung. Sie würden damit auch ohne Direktmandat in den Bundestag einziehen.

CDU und CSU könnten 29 Direktmandate verlieren

Auch mehrere CDU-Politiker, die sich erstmals für den Bundestag bewerben, würden nach den Projektionen kein Direktmandat gewinnen. Dazu gehörten der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen und CDU-Bundesvorstandsmitglied Serap Güler.

Bis zu 1000 Abgeordnete nach der Bundestagswahl: Platz im Bundestag wird knapp

Insgesamt verlieren CDU und CSU der Analysefirma Election zufolge 29 Direktmandate mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 85 Prozent, wie die "FAS" weiter berichtete. Die meisten davon gingen an die SPD, in Baden-Württemberg einige an die Grünen, in Sachsen an die AfD. Bei dutzenden weiteren Mandaten bestehe ebenfalls die Gefahr des Verlustes, aber mit geringerer Wahrscheinlichkeit.

cl DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker