VG-Wort Pixel

Energiewende Merkel, Rösler und Altmaier besuchen Bundesnetzagentur


Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht am Dienstag die Bundesnetzagentur in Bonn, um sich über den Stand des Ausbaus der Stromnetze zu informieren. Deren Ausbau geht seit Jahren nur schleppend voran.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht am heutigen Dienstag die Bundesnetzagentur in Bonn, um sich über die Probleme beim schleppenden Netzausbau zu informieren. Begleitet wird sie vom neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP).

Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem neuen Netzagentur-Präsidenten Jochen Homann dürfte die Frage stehen, wie der Ausbau der Stromtrassen in Deutschland beschleunigt werden kann, um im Rahmen der Energiewende Windstrom aus dem Norden in den Süden zu bekommen. Nach Schätzungen der Deutschen Energie-Agentur sind knapp 4500 Kilometer Höchstspannungsleitungen notwendig. Hinzu kommen tausende Netzkilometer auf der Verteilebene.

Merkel hatte an Pfingsten eingeräumt, dass es gerade beim Bau der großen Überlandleitungen Probleme gebe. "Hier sind wir an vielen Projekten im Rückstand", sagte die Kanzlerin in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft. "Da drängt die Zeit, denn wir stellen unsere Energieversorgung grundsätzlich um", betonte sie. "Wir brauchen auch an ganz anderen Stellen Leitungen, als das früher der Fall war." Die Kanzlerin hat daher bereits angekündigt, dass sie sich persönlich für einen zügigen Ausbau der Stromnetze einsetzen will.

Nachmittags besuchen Merkel und Altmaier noch die Leitzentrale des Übertragungsnetzbetreibers Amprion in Pulheim bei Köln.

AFP/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker