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Pressekonferenz zur Bundeswehr: Feueralarm unterbricht Ursula von der Leyen

Als Ursula von der Leyen der Presse erklärte, wie die Bundeswehr zum attraktiveren Arbeitgeber werden soll, sorgte ein Feueralarm für eine unfreiwillige Pause. Der Saal musste geräumt werden.

Feueralarm während eines Vortrags von Ursula von der Leyen: Als die CDU-Verteidigungsministerin am Dienstag vor der Bundespressekonferenz ihre Vorschläge für eine attraktivere Bundeswehr vorstellen wollte, wurde ihre Präsentation gleich nach Beginn durch einen Feueralarm unterbrochen. Die laute Sirene eines Feuermelders heulte auf, und der Saal musste geräumt werden.

Es wurde kein Brandherd gefunden, und bereits nach knapp 15 Minuten konnte die Pressekonferenz mit der Ministerin fortgesetzt werden. Von der Leyen zeigte Verständnis dafür, dass zunächst genau geprüft wurde, ob nicht doch Feuer im Haus der Bundespressekonferenz ausgebrochen war. In ihrem Ministerium sei es ganz genauso, beschwichtigte die Ressortchefin. "Wenn ein Kratzer auf der Windschutzscheibe ist, dann wird die ganze Flotte 'gegroundet'."

Es war nicht das erste Mal, dass ein Minister-Auftritt vor der Hauptstadtpresse durch einen Feueralarm gestört wurde: Auch der heutige Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hatte im August 2012 als damaliger Umweltminister eine Pressekonferenz abbrechen müssen, weil die Sirene des Feuermelders aufheulte. Auch dabei handelte es sich um einen Fehlalarm.

kup/AFP / AFP