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Früherer Linken-Chef Lafontaine tritt bei Bundestagswahl nicht mehr an


Oskar Lafontaine will sich nicht erneut um einen Sitz im Bundestag bewerben. Der frühere Partei- und Fraktionschef der Linken hatte sich wegen eines Krebsleidens aus der Bundespolitik zurückgezogen.

Oskar Lafontaine will nach Informationen der "Saarbrücker Zeitung" nicht in die Bundespolitik zurückkehren. Der frühere Parteichef der Linken werde sich bei der kommenden Bundestagswahl nicht um ein Mandat bewerben, berichtet die Zeitung. Über seine Entscheidung wolle er die Fraktion seiner Partei im saarländischen Landtag an diesem Montag informieren.

Lafontaine (69) hatte sich 2009 wegen eines Krebsleidens aus der Bundespolitik zurückgezogen. Eine mögliche Kandidatur für Platz 1 der saarländischen Linke-Landesliste hat er bislang offengelassen. In den vergangenen Wochen hatten Teile der Linkspartei den Fraktionschef im saarländischen Landtag zur Rückkehr in die Bundespolitik aufgefordert. Sie versprachen sich davon bessere Wahlchancen vor allem im Westen der Bundesrepublik.

swd/DPA/AFP DPA

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