G8-Gipfel Überwachung auch mit Phantom-Jägern


Der Einsatz der Luftwaffe während des G8-Gipfels war weit umfangreicher als bislang zugegeben: Die Regierung setzte nicht nur Tornados ein, sondern auch acht Phantom-Kampfjets und vier Eurofighter. Das geht aus einem Bericht des Verteidigungsministeriums hervor.

Der Luftwaffeneinsatz zur Sicherung des G8-Gipfels von Heiligendamm Anfang Juni war weit umfangreicher als bisher offiziell behauptet. Das geht aus dem Bericht des Verteidigungsministeriums hervor, der an diesem Mittwoch im Verteidigungsausschuss des Bundestags behandelt werden soll und der der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag.

Erstmals wird in dem 30 Seiten umfassenden Bericht zugegeben, dass bei den Überwachungsmissionen auch acht Kampf-Jets vom Typ "Phantom" zum Einsatz kamen. Bisher war nur von Flugzeugen des Typs "Tornado" die Rede.

Bisher hieß es lediglich, an den Aufklärungsflügen im Mai und Juni seien bei vier Einsätzen jeweils zwei "Tornados" beteilig gewesen. In dem Bericht für den Ausschuss wird dagegen mitgeteilt, dass "vier Luftfahrzeuge Eurofighter und acht Luftfahrzeuge Phantom" zum Einsatz kamen. An verschiedenen Aufklärungsflügen zwischen dem 3. Mai und dem 5. Juni seien insgesamt 14 Flugzeuge beteiligt gewesen und hätten 23 Flugstunden geleistet, heißt es weiter.

DPA DPA

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