Im Persischen Golf befindet sich das größte Gasfeld der Welt. Israel soll damit verbundene iranische Anlagen angegriffen haben. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Nach Luftangriffen auf Anlagen der Gasindustrie am Persischen Golf ist die Lage nach iranischen Angaben unter Kontrolle. Laut Nachrichtenagentur Fars erklärte der Gouverneur der Provinz Asalujeh, dadurch ausgelöste Brände seien eingedämmt worden.
Das Feuer, das noch brenne, stehe mit verbliebenen Gasen in den Leitungen in Zusammenhang, heißt es weiter. Sobald diese geleert seien, würden die Flammen von selbst erlöschen. Für die Bevölkerung umliegender Städte bestehe keine Gefahr.
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Thomas Krause
Der US-Geheimdienst geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die iranische Regierung trotz der andauernden Angriffe weiter arbeitsfähig ist. „Das Regime im Iran scheint intakt zu sein“, sagt Tulsi Gabbard, Direktorin für Nationale Nachrichtendienste, zu Beginn ihrer jährlichen Anhörung vor einem Senatsausschuss. Das Regime sei zwar weitgehend geschwächt. Dennoch sei der Iran weiter in der Lage, Interessen der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten anzugreifen und tue dies auch. „Sollte ein feindliches Regime überleben, wird es in den kommenden Jahren versuchen, seine Raketen- und Drohnen-Kapazitäten wieder aufzubauen“, so Gabbard.
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Thomas Krause
Katar macht Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie am größten Gasfeld der Welt verantwortlich und verurteilt diesen scharf. Es handle sich um einen „gefährlichen und unverantwortlichen Schritt“ inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region, schreibt der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari auf X.
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Thomas Krause
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Tel Aviv sind nach israelischen Militärangaben in der Nacht zwei Menschen durch Streumunition getötet worden. Ein Ehepaar stirbt in seiner Wohnung, zudem wird ein Bahnhof beschädigt. Militärsprecher Nadav Shoshani wirft der Regierung in Teheran ein Kriegsverbrechen vor, da gezielt Zivilisten ins Visier genommen würden. Eine iranische Stellungnahme liegt nicht vor. Die Abwehr solcher Geschosse gilt als schwierig, da sie sich in der Luft in viele kleine Sprengkörper zerlegen. Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, allerdings sind weder Israel noch der Iran dem Abkommen beigetreten.
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Lennard Worobic
Irans Präsident bestätigt Tötung von Geheimdienstminister Chatib
Der Iran hat die Tötung von Geheimdienstminister Esmail Chatib bestätigt. Präsident Massud Peseschkian erklärt im Onlinedienst X, der Tod des Ministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, er macht jedoch keine Angaben dazu, wer den „feigen Mord“ ausgeführt habe.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuvor erklärt, Chatib sei in der vergangenen Nacht bei einem Angriff der israelischen Armee „ausgeschaltet“ worden.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuvor erklärt, Chatib sei in der vergangenen Nacht bei einem Angriff der israelischen Armee „ausgeschaltet“ worden.
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Lennard Worobic
US-Präsident Donald Trump droht den Verbündeten, sie mit der Absicherung der Straße von Hormus alleine zu lassen. Er schreibt in seinem Onlinedienst Truth Social, er könne die Länder, welche die Meerenge für den Schiffsverkehr nutzten, selbst eine Lösung finden lassen. Er reagiert damit auf die Weigerung Deutschlands und zahlreicher anderer Länder, die USA militärisch in dem Seegebiet zu unterstützen.
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Lennard Worobic
Katar macht Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie am größten Gasfeld der Welt verantwortlich und verurteilt diesen scharf. Es handle sich um einen „gefährlichen und unverantwortlichen Schritt inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region“, erklärt der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari auf X.
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Lennard Worobic
Nach dem israelischen Angriff auf Irans Gasindustrie droht die Militärführung des Landes mit Vergeltung. „Diese Angriffe auf zivile und lebenswichtige Infrastruktur des Irans sind kein militärischer Sieg, sondern ein politischer Selbstmord“, heißt es in einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Erklärung. Die Zeit begrenzter Gefechte sei vorbei. Das Kriegspendel bewege sich in Richtung eines „umfassenden Wirtschaftskriegs“.
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Lennard Worobic
Medien: Israel greift iranische Gasindustrie an
Israel bombardiert Medienberichten zufolge Teile der Gasindustrie am Persischen Golf. Betroffen seien petrochemische Anlagen bei der Industriestadt Asalujeh, berichten die Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr. Die Bombardierungen könnten weiteres Eskalationspotenzial in dem Krieg haben.
Die Zeitung „Times of Israel“ meldet unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Luftwaffe die iranische Gasproduktion im Süden des Landes angegriffen habe, darunter die größte derartige Anlage in der Provinz Buschehr. Laut dem Portal „Axios“, das sich ebenfalls auf Regierungskreise bezieht, sollen die Attacken mit den USA abgestimmt und koordiniert gewesen sein.
Die Zeitung „Times of Israel“ meldet unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Luftwaffe die iranische Gasproduktion im Süden des Landes angegriffen habe, darunter die größte derartige Anlage in der Provinz Buschehr. Laut dem Portal „Axios“, das sich ebenfalls auf Regierungskreise bezieht, sollen die Attacken mit den USA abgestimmt und koordiniert gewesen sein.
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Lennard Worobic
Nach der Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani durch das israelische Militär kommen in der iranischen Hauptstadt Teheran Regierungsanhänger für Trauerfeiern zusammen. Im Stadtzentrum der Millionenmetropole meldet die Nachrichtenagentur Fars den Beginn einer Zeremonie für den am Montagabend getöteten Generalsekretär des Sicherheitsrats. Ein Foto der Agentur zeigt seinen Sarg und den seines Sohnes, der bei dem israelischen Angriff ebenfalls ums Leben kam.
Eugen Epp
Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani
In den iranischen Staatsmedien wird der Tod des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani bestätigt. Israels Verteidigungsminister, Israel Katz, hatte am Morgen erklärt, der einflussreiche Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates sei bei einem Angriff getötet worden.
Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilt mit, dass Laridschani zum „Märyrer” geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.”
Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilt mit, dass Laridschani zum „Märyrer” geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.”
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Lennard Worobic
Israels Führung hat nach Angaben des Verteidigungsministers die Tötung jedes ranghohen iranischen Vertreters genehmigt, der von der Armee ins Visier genommen wurde. Dafür sei keine weitere Genehmigung erforderlich, sagt Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten das Militär entsprechend autorisiert.
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Lennard Worobic
Israel will Irans Geheimdienstminister getötet haben
Der iranische Geheimdienstminister ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff getötet worden. Esmail Chatib sei in der Nacht bei einem gezielten Angriff ums Leben gekommen, teilt der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit. Aus dem Iran gab es dazu zunächst keine Bestätigung. Katz sagt nach Angaben seines Büros, Chatib sei für Unterdrückung im eigenen Land sowie „Bedrohungen nach außen“ verantwortlich gewesen.
Esmail Chatib. IMAGO / ZUMA Press Wire
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Anna Aridzanjan

Irans Geheimdienst geht eigenen Angaben zufolge gegen Dutzende Netzwerke von Oppositionellen vor. In 26 Provinzen seien „111 Zellen“ von Monarchisten identifiziert worden, berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim. Gemeint sind Anhänger des Schah-Sohns Reza Pahlavi, der im Ausland eine führende Rolle in der Opposition beansprucht.
Tasnim zufolge wurden bei den Geheimdienstoperationen Schusswaffen „zur Auslösung von Straßenunruhen“ beschlagnahmt. Vier Personen seien außerdem wegen des Vorwurfs der Spionage festgenommen worden.
Tasnim zufolge wurden bei den Geheimdienstoperationen Schusswaffen „zur Auslösung von Straßenunruhen“ beschlagnahmt. Vier Personen seien außerdem wegen des Vorwurfs der Spionage festgenommen worden.
Auch seien mehrere Menschen festgenommen worden, die Informationen und Fotos an den persischsprachigen Exilsender „Iran International“ übermittelt hätten. Tasnim meldete zudem die Beschlagnahme von 350 Starlink-Geräten.
Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
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Anna Aridzanjan

Auch nach Laridschanis Tötung gibt sich der Iran kämpferisch und demonstrativ unbeeindruckt und kündigt eine Fortsetzung seiner Gegenangriffe an. Die Islamische Republik sei ein robustes politisches System, das nicht von einzelnen Personen abhänge, sagt Außenminister Abbas Araghtschi in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des arabischen Senders Al-Dschasira. Der Tod hochrangiger Funktionäre werde die Regierungsgeschäfte nicht stören, Lücken würden rasch geschlossen.
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Anna Aridzanjan

Saudi-Arabien hat heute nach eigenen Angaben zwei Drohnen abgefangen, die offenbar das Diplomatenviertel in der Hauptstadt Riad zum Ziel hatten. Das Verteidigungsministerium des Landes teilte im Onlinedienst X mit, zwei Drohnen seien abgeschossen worden, als sie versuchten, „sich dem Botschaftsviertel zu nähern“.
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DPA · AFP · Reuters · SID
due / nik / km / urb