Exklusiv Herr Schröder, warum distanzieren Sie sich nicht von Wladimir Putin? "Vielleicht kann ich noch mal nützlich sein"

Gerhard Schröder
"Ich wollte meine Familie schützen", sagt Gerhard Schröder zur Begründung, weshalb er einen Aufsichtsratsposten bei Gazprom ausgeschlagen hat. Er ist von Sanktionen durch die EU bedroht
© Jens Umbach
Erstmals spricht Gerhard Schröder in einem Interview mit stern und RTL/ntv über die Gaskrise, seine Treue zu Wladimir Putin und einen möglichen Weg, den Krieg zu beenden.

Es ist später Nachmittag, die Interviewer sind gerade am Hauptbahnhof in Hannover angekommen, als das Telefon klingelt. Gerhard Schröder am Apparat. Sagt der Altkanzler noch ab, weil ihm ein Gespräch zu diesem Zeitpunkt doch zu heikel erscheint?

Aber nein, Schröder ist bester Laune und gesprächsbereit, er hat nur ein Problem: Was soll er seinen Gästen zu essen anbieten? Seine Frau ist noch in Südkorea, er hat nichts im Haus. Sashimi vielleicht? Später stellt sich heraus: Der von Schröder geschätzte Japaner hat geschlossen, aber Pizza geht ja immer. Die Sicherheitsleute, die ihn seit Jahren begleiten, übernehmen die Bestellung.


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