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Investition "in mehr Sicherheit": 36 Millionen Euro für Ausbau der Videoüberwachung

Mehr Überwachungskameras an Bahnhöfen: Die Deutsche Bahn und das Bundesinnenministerium schlossen eine entsprechende Vereinbarung. In sechs Jahren sollen 36 Millionen Euro investiert werden.

Bundesregierung und Deutsche Bahn wollen 36 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Videoüberwachung von Bahnhöfen investieren. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung schlossen sie am Freitag in Berlin, wie die Deutsche Bahn und das Bundesinnenministerium mitteilten.

Das gemeinsame Programm ist auf sechs Jahre angelegt. Welche Bahnhöfe dafür in Frage kämen, würden Bundespolizei und Bahn in den kommenden Monaten "anhand polizeilicher und bahnbetrieblicher Kriterien" entscheiden und umsetzen, erklärte beide Seiten.

"In Sicherheit der Reisenden investieren"

Zusätzlich werde die Bahn 24 Millionen in die Weiterentwicklung ihrer sogenannten 3-S-Zentralen in Bahnhöfen investieren. Dort wird der Einsatz von Sicherheits- und Servicepersonal vor Ort gesteuert.

"Diese Vereinbarung leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern", erklärte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Freitag. Bahnchef Rüdiger Grube erklärte: "Wir wollen noch mehr in die Sicherheit unserer Reisenden investieren und ihr Sicherheitsgefühl weiter stärken."

jat/AFP/DPA / DPA