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Wahl in Bremen: Hübsche Frauen kann die FDP - und sonst?

Zweite Spitzenkandidatin, zweiter Wahlerfolg. Nach Katja Suding in Hamburg, konnte die FDP mit Lencke Steiner auch in Bremen punkten. Setzten die Liberalen nun auf Attraktivität statt auf Inhalte?

Steiner, Suding, Beer: das FDP-Dreigestirn für Großstädter

Steiner, Suding, Beer: das FDP-Dreigestirn für Großstädter

Als "Verpackungskünstlerin" wurde Lencke Steiner schon des Öfteren bezeichnet. Das Wortspiel liegt ja auch nahe, bei dem Job, den sie eigentlich macht, wenn sie nicht gerade für die #link;www.stern.de/politik/deutschland/fdp-spitzenkandidatin-lencke-steiner-in-bremen-macht-sie-nach-der-buergerschaftswahl-politik-wieder-attraktiv-2193176.html;Bremer FDP# wahlkämpft. Die Familienfirma, die sie mit ihrem Vater betreibt, handelt mit Kunststoffverpackungen, sie selbst trägt gerne edle Designerstoffe - mit Hüllen kennt sie sich also aus. Und die Wähler der Hansestadt haben sich ebenfalls überzeugen lassen: 6,8 Prozent von ihnen haben die Liberalen gewählt. Das bedeutet: Nach Jahren der Abstinenz Wiedereinzug ins die Bürgerschaft - für die zuletzt eher schwächelnde Partei ist das ein fulminanter Erfolg.

Nur die FDP-Kollegen in Hamburg waren vor drei Monaten mit 7,4 Prozent noch etwas erfolgreicher, genauer gesagt eine Kollegin, namentlich Katja Suding. Ebenfalls eher jung, ebenfalls ansehnlich verhüllt, ebenfalls mit einer beruflichen Vita, die wie gemalt ins liberale Weltbild passt. Die FDP lebt wieder. Parteichef Christian Lindner hat mit seinen beiden Vorzeige-Damen ein so gutes Händchen bewiesen, dass nun schon wieder die Unkenrufer auf den Plan treten und besorgt fragen: Kann die FDP mehr als nur hübsche Frauen?

Models für die Parteien casten

Genau genommen ist da noch eine dritte Frau im Bunde: Nicola Beer, FDP-Generalsekretärin und damit so etwas wie die rechte Hand des Chefs. Alle drei zusammen hatten vor einigen Monaten die Idee, sich für die "Gala" als "Drei Engel" ins Zeug zu legen. Nicht für Charlie, sondern für Christian. Im dazugehörigen Interview ging es natürlich auch darum, ob und welche Rolle Attraktivität in der Politik spielt oder spielen darf. Katja Suding, die schon bei der Hamburg-Wahl 2011 das beste FDP-Ergebnis seit fast 40 Jahren erzielte, sagte dazu nonchalant: "Wenn es nur um Attraktivität ginge, würden sich die Parteien Models für den Wahlsieg casten. Wenn wir nicht echt sind, merkt der Wähler das sofort."

Niemand würde ernsthaft bestreiten, dass ansehnliche Spitzenkandidatinnen Wahlerfolgen entgegenstehen. Vor wenigen Monaten noch drohte die FDP aus dem öffentlichen Gedächtnis zu verschwinden, was sie brauchte, war Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit. Da kam im Januar der mittlerweile berühmte Kameraschwenk über Katja Sudings Beine gerade recht. Ehe sich die Liberalen versahen, schnellten ihre Umfragewerte in die Höhe. Dieses Momentum hatte Lencke Steiner zwar nicht, aber fernsehbekannt ist sie trotzdem: Vergangenes Jahr verteilte sie zusammen mit ein paar anderen Unternehmen Investitionsgelder in der Sendung "Die Höhle des Löwen" für junge Firmengründer auf Vox. Steiner stehe "für einen Aufbruchsgeist und gegen die German Angst", sagt Christian Lindner einmal lobend über seine Frau in Bremen, die nicht einmal FDP-Mitglied ist.

"Was will die eigentlich?"

Ihren Wahlkampf bestritt sie mit dem fast gleichen Konzept wie Katja Suding in Hamburg: eher selbstironisch, eher provokativ: Auf einem Steiner-Werbeplakat war zu lesen: "Champagner für alle? Cabrios im Nahverkehr? Grundrecht auf Mode? Was will die eigentlich?" Suding warb einige Monate vorher mit dem Slogan: "Unser Mann für Hamburg." Soviel Offenheit scheint zu funktionieren. Zumindest in eher linken Großstädten wie Bremen und Hamburg. Und natürlich abseits echter politischer Verantwortung. Denn ob und was die neuen FDP-Gesichter tatsächlich draufhaben, mussten sie - von ihren Jobs abgesehen - bislang noch nicht beweisen. Und werden es ob ihrer Oppositionsrolle so schnell wohl auch nicht müssen.

Niels Kruse
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(