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Mecklenburg-Vorpommern vor der Landtagswahl Rechte und Liberale müssen um Einzug zittern


Am 4. September wählt Mecklenburg-Vorpommern höchstwahrscheinlich die SPD zur stärksten Partei. Die Liberalen von der FDP und die NPD könnten dann zu den Verlierern zählen. Und auch die CDU hat ein Problem: Kaum jemand kennt ihren Spitzenkandidaten.

Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich einer Umfrage zufolge ein klarer Sieg für die regierende SPD ab. Ministerpräsident Erwin Sellering könnte demnach zwischen mehreren Koalitionspartnern wählen.

In der am Donnerstagabend veröffentlichten ARD-Umfrage kommt die SPD auf 36 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft wird demnach die CDU mit 26 Prozent. Die Linke käme auf 17 Prozent. Die Grünen würden acht Prozent erreichen und damit erstmals in den Schweriner Landtag einziehen. Die FDP mit 4,5 Prozent und die NPD mit ebenfalls 4,5 Prozent müssten um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Damit ist sowohl eine Fortsetzung der großen Koalition als auch ein rot-rotes Bündnis möglich. Auch eine rot-grüne Koalition liegt im Bereich des Möglichen, sollten FDP und NPD tatsächlich aus dem Landtag fliegen. Könnten die Bürger den Ministerpräsidenten direkt wählen, würden sich 62 Prozent für Amtsinhaber Sellering von der SPD und lediglich 17 Prozent für seinen Herausforderer Lorenz Caffier von der CDU entscheiden.

Für die Umfrage ließ das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen von Dienstag bis Donnerstag 1.000 Wahlberechtigte in Mecklenburg-Vorpommern telefonisch befragen.

ono/Reuters Reuters

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