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Niedersachsen: Jüttner schließt neue Kandidatur aus

Die SPD hat bei den Landtagswahlen in Niedersachsen ihr schlechtestes Ergebnis der Nachkriegsgeschichte erzielt. Nun zieht der SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner daraus seine Konsequenzen.

Der gescheiterte niedersächsische SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner will nicht noch einmal für seine Partei bei einer Landtagswahl antreten. "Das Thema Spitzenkandidatur für mich erledigt", sagte Jüttner am Montag in Hannover. Allerdings bleibt er Chef der SPD-Fraktion im Landtag. "Jüttner ist der Richtige dafür, den Neuanfang zu organisieren", sagte der SPD-Landesvorsitzende Garrelt Duin.

Dem vorläufigen Endergebnis zufolge hatte die SPD am Sonntag 30,3 Prozent der Stimmen bekommen, so wenig wie noch nie in der Nachkriegsgeschichte. Die CDU hatte 42,5 Prozent der Stimmen erhalten, die Liberalen 8,2 Prozent, die Grünen 8,0 Prozent und die Linkspartei 7,1 Prozent.

Reuters / Reuters