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Schlagabtausch: Print-Duell zwischen Stoiber und Lafontaine

Entgegen den ursprünglichen Plänen will Edmund Stoiber sich nun doch kein Fernseh-Duell mit Oskar Lafontaine liefern. Stoiber will keine "Show" - und bevorzugt deshalb das Medium Zeitung.

Trotz größten Interesses wird es im Wahlkampf nicht zu einem Fernsehduell zwischen Edmund Stoiber und Oskar Lafontaine kommen. Der bayerische Ministerpräsident, der den Linkspartei-Spitzenkandidaten öffentlich zu einem Streitgespräch herausgefordert hatte, ließ mitteilen, er stehe lediglich zu einem "Print-Duell" zur Verfügung. Verlierer sind unter anderem einige Fernsehsender, die das Streitgespräch ausstrahlen wollten und sich nach dem Rückzieher Stoibers nun versetzt fühlen.

CSU-Sprecher Andreas Hock begründete die Entscheidung mit dem Hinweis, dass der Parteichef keineswegs von einem Fernsehduell, sondern lediglich von einem "Schlagabtausch" gesprochen habe. In welcher Form dieser nun in Zeitungen oder Zeitschriften geführt werden soll, war zunächst unklar. Hock erläuterte den Verzicht Stoibers auf eine live geführte Redeschlacht mit der Bemerkung, mit Hilfe eines Print-Duells könnten sich die Menschen "Schwarz auf Weiß" mit den Argumenten beider Seiten vertraut machen. Außerdem wolle Stoiber keine "Show" abziehen, sondern in dem schriftlichen Streitgespräch auf die negativen Folgen einer Stärkung der Linkspartei hinweisen. Es gelte, "eine inhaltliche Auseinandersetzung über die Aussagen dieser neulackierten PDS" zu führen. Nach Angaben der CSU liegen bereits mehrere Angebote von Printmedien für das Streitgespräch vor. Darunter befindet sich auch eine Offerte des in Berlin erscheinenden Blattes "die tageszeitung". Mit Blick auf Lafontaine heißt es darin, die "taz" könne jedoch kein Honorar zahlen. Auch werde die Zeitung "keine Ossi-Bashing oder Fremdenfeindlichkeit dulden". Die "taz" sieht sich nach eigenen Angaben hervorragend geeignet für den Schlagabtausch, weil sie die einzige unabhängige Tageszeitung Deutschlands sei.

"Ich finde das zumindest mutig"

Nach einem Bericht der Berliner "BZ" hatten sich bereits die Sender Sat.1 und N24 konkret in den Büros von Stoiber und Lafontaine um die Ausstrahlung eines Fernsehduells bemüht. Sat.1-Sprecherin Kristina Faßler sagte der Zeitung: "Unser Moderator für ein solches Duell kann nur Thomas Kausch sein." Laut "BZ" erwogen auch die ARD, RTL und n-tv eine mögliche Ausstrahlung. ZDF-Sprecher Walter Kehr sagte dem Blatt: "Wir prüfen derzeit die Übertragungsmöglichkeiten." Auch Lafontaine hatte sich schon auf das TV-Duell gefreut. In Berlin erklärte der frühere SPD-Vorsitzende zu Stoibers Herausforderung, er nehme das Angebot "mit dem größten Vergnügen" an. Linkspartei-Sprecher Bodo Ramelow schlug als Austragungsort die neuen Länder vor und spielte damit auf Stoibers Ostdeutschen-Schelte an. Möglicherweise hat Stoiber jedoch auf seinen früheren politischen Berater und Wahlkampfmanager des Jahres 2002, Michael Spreng gehört. Dieser sagte dem Berliner "Tagesspiegel", es sei ihm völlig unverständlich und "taktisch ein ganz schwerer Fehler", die Linkspartei mit einem solchen Schlagabtausch politisch aufzuwerten. Auf die Frage, ob Stoiber gegen den Selbstdarsteller Lafontaine überhaupt eine Chance habe, antwortete Spreng: "Ich finde das zumindest mutig."

Die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) forderte Stoiber zu einem gemeinsamen Fernsehauftritt mit Lafontaine auf. "Wenn Herr Stoiber seiner Sache sicher ist, sollte er nicht zurückrudern, sondern sich einem TV-Duell mit Lafontaine stellen", sagte WASG-Sprecher Murat Cakir der "Netzeitung" in Berlin. Er gehe aber davon aus, dass Lafontaine auch zu einem gedruckten Streitgespräch bereit sei.

DPA/AP / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(