Fried – Die Politik-Kolumne Warum Olaf Scholz gute Gründe hätte, den deutschen Fußballern in Katar nicht das Allerbeste zu wünschen

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Fliegt Scholz zum Endspiel? Der Kanzler sollte darauf hoffen, dass ihm diese Entscheidung erspart bleibt, meint stern-Kolumnist Nico Fried
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Eine schwierige Situation für Kanzler Olaf Scholz: Während Deutschland auf Gas hofft, setzt Katar auf einen Imagegewinn durch die WM.

Am lustigsten war’s, als Deutschland nicht gewann. Das war 2002, als Edmund Stoiber für die Kanzlerschaft kandidierte. Stoiber flog zum Endspiel der Fußballweltmeisterschaft, das die Nationalmannschaft im japanischen Yokohama gegen Brasilien verlor. Bei der Rückkehr wurde er in Frankfurt noch auf dem Flughafen nach seinem Kommentar gefragt. Und der ging so: "Wer ein Trio vorne hat wie Ronaldo, Ronaldinho und, äh, und die anderen Brasilianer, Roberto Carlos, das ist, äh, das ist, äh, Rivaldo dazu noch, Rivaldo, äh, äh, Rivaldo und Ronaldinho und Ronaldo, also das dann verloren zu haben, das ist zwar bitter, aber nicht so bitter."

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