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Stellenmarkt: Jobs, Jobs, Jobs

Nach Jahren der Massenentlassungen, des Verzichts und des Kahlschlags werden Arbeitskräfte wieder umworben - mit Geld und großen Versprechen. Viele Unternehmen zahlen höhere Gehälter, bilden mehr aus und stellen sogar Ältere ein. Noch nie waren in Deutschland so viele Menschen beschäftigt wie heute. Ein Bericht aus dem Job-Wunder-Land – und eine Liste von 100 Unternehmen, die jetzt einstellen.

Wütend? Das auch, aber vor allem ist Hans-Dieter Tenhaef fassungslos. Da hat er 15 000 Euro in die Suche nach einem neuen Ingenieur gesteckt, und kaum ist der Kerl eingearbeitet, läuft er auf und davon zur Konkurrenz, weil die ein bisschen mehr Geld zahlt. Tenhaef ist Chef der Maschinenbaufirma MIT im ostwestfälischen Vlotho, und ihm "graust" es vor den nächsten Jahren. "Was wir jetzt erleben, ist erst das Warmlaufen für den Kampf um gute Arbeitskräfte", prophezeit der Unternehmer.

Doch weil er sich nicht unterkriegen lassen will, hat er sich etwas Neues einfallen lassen, um ganz früh zukünftiges Personal für seine Firma zu begeistern: Regelmäßig lädt Tenhaef Kindergärten aus der Umgebung in seinen Betrieb ein - dann dürfen die Fünf- und Sechsjährigen echte Schweißerhelme aufsetzen und zugucken, wie die Funken fliegen, sie setzen sich auf Gabelstapler und bedienen mit den Hebeln die Hydraulik - Gabel hoch, Gabel runter. Gelächter, Gekreische, Gejohle. Und zum Schluss verabschiedet Tenhaef die Zwerge mit folgenden Worten: "Wenn ihr 16 seid, dann möchte ich euch hier wiedersehen." Als Mitarbeiter, versteht sich. Auch Jürgen Hachenberg kämpft um gute Arbeitskräfte. Und dabei ist ihm überhaupt nichts mehr peinlich: Für die Love Parade in Essen wird der 50-Jährige eine enge Jeans und ein discotaugliches T-Shirt anziehen, sich auf den firmeneigenen Truck stellen und seine frohe Botschaft unter die tanzwütige Jugend bringen: "Leute, wir suchen Personal! Bewerbt euch bei uns!" Normalerweise trägt Jürgen Hachenberg Anzüge, er ist Geschäftsführer bei Fiege Uniserv, einer Tochter des Logistikunternehmens Fiege. 200 Lastwagenfahrer könnte Hachenberg sofort einstellen. Aber er findet sie nicht. "Mit Zeitungsannoncen allein erreichen wir nicht genug Menschen - die verpuffen", sagt der Manager. Also tanzt er auf der Love Parade, stellt sich in Fußgängerzonen und verteilt dort Flyer oder bewirtet am Tag der offenen Tür Familien mit Limo und Würstchen. "Das kommt unheimlich gut an", sagt Hachenberg.

Arbeitnehmer verwundert, Rekordzahlen vom Jobmarkt

Deutschland im Sommer 2007: Auf dem Arbeitsmarkt bahnt sich eine Trendwende an, von der niemand mehr zu träumen gewagt hätte - 700.000 weniger Arbeitslose als im Vorjahr, 1,4 Millionen offene Stellen, knapp 40 Millionen Erwerbstätige - so viele wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik; die Arbeitslosenversicherung erwirtschaftet Milliardenüberschüsse, und die Bundesagentur für Arbeit versetzt bereits Hunderte von Mitarbeitern: Statt Arbeitslosengeld zu berechnen, sollen sie Arbeitslose in die Betriebe vermitteln. Angesichts immer neuer Rekordzahlen vom Jobmarkt reiben sich Arbeitnehmer verwundert die Augen. Es ist noch nicht lange her, da galten sie als Auslaufmodell - zu faul, zu unflexibel, zu freizeitorientiert. Soziologen verkündeten das "Ende der Arbeitsgesellschaft". Und Ökonomen rechneten erbarmungslos vor, dass viele Deutsche angesichts hoher Löhne und Gehälter keinerlei Chancen im internationalen Wettbewerb hätten. Auf einmal ist alles anders. Der deutsche Arbeitnehmer ist begehrt wie lange nicht und sein Geld wert. Die Beschäftigten können sagen: Wir sind wieder wer. Die Chefs müssen umlernen: Geringschätzung war gestern, heute ist Wertschätzung angesagt. Zwischen den Unternehmen ist ein regelrechter "Krieg um die Talente" ausgebrochen, ein Kampf um die Köpfe. Und der wird nicht nur um Ingenieure und ITSpezialisten geführt wie vor sieben Jahren während der Hoch-Zeit der New Economy. Die Nachfrage geht quer durch alle Branchen und Qualifikationen - gesucht werden Schlosser, Werber und Chemiefachkräfte, Stahlarbeiter, Ärzte und Wirtschaftsinformatiker, Maurer, Kassierer und Verkäufer.

Eine exklusive stern-Umfrage unter 100 Jobs schaffenden Unternehmen zeigt, dass diese bis Ende 2008 etwa 100.000 neue Mitarbeiter einstellen wollen (siehe Tabelle Seite 33). Allein Siemens sucht noch in diesem Jahr 8000 Naturwissenschaftler und Ingenieure, der Energieriese Eon 4000 Kaufleute und Ingenieure, die Deutsche Post 3800 IT- und Marketingkräfte. Doch während die Unternehmen jahrzehntelang bei der Mitarbeitersuche "aus dem Vollen" schöpfen konnten, müssen sie nun umdenken: Denn 2007 nimmt das Angebot an Arbeitskräften demografisch bedingt ab, und zwar um 100.000. Eugen Spitznagel, Wissenschaftler am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), ist sich sicher: "Das ist ein dauerhafter Trend, der sich noch massiv verstärken wird." Wer gutes Personal rekrutieren will, muss in Zukunft neue Wege gehen. Spitznagel: "Bisher konnten die Unternehmen ihre Stellen ohne großen Aufwand besetzen, weil das Angebot auf sie zugekommen ist. Jetzt müssen sie die Initiative ergreifen."

Werben um hoch qualifiziertes Personal

Und dabei entwickeln viele Unternehmen eine erstaunliche Kreativität: Sie locken mit Geld, Glamour und mit mühseliger Ausbildungsarbeit. Der Windkraftanlagenbauer Repower hat die Einstiegsgehälter für seine Ingenieure um zehn Prozent angehoben. Siemens zahlt Mitarbeitern, die neue Kollegen anwerben, einen Finderlohn von 3000 Euro. Das Modehaus Peek & Cloppenburg lädt vielversprechende Uni-Absolventen zum Golfen ein. Die Führungskräfte der Commerzbank müssen regelmäßig an die Unis, um Nachwuchs zu sichten; wer diese Pflicht versäumt, dem wird am Jahresende der Bonus gekürzt. Und Dax-Konzerne zahlen inzwischen 10.000 Euro, nur um sich die Lebensläufe von Studenten der Elite-Uni WHU in Vallendar angucken zu dürfen. Nicht nur die Hochqualifizierten profitieren von der großen Nachfrage nach Arbeitskräften. Der 17-jährige Nikolai Erbe zum Beispiel ist "vom Gymnasium geflogen" und legte einen eher mittelmäßigen Realschulabschluss hin. "Ich bin immer viel gesegelt, irgendwann war mir klar, dass ich Kapitän werden will", sagt Nikolai.

40 Bewerbungen hat er geschrieben - und fünf Zusagen für eine Ausbildung zum Schiffsmechaniker erhalten. Der Beruf ist eine Voraussetzung, um das Kapitänspatent erwerben zu können. Nikolai profitiert vom ungeheuren Boom der Schifffahrt und dem weltweiten Mangel an Kapitänen. Die deutschen Reeder haben die Zahl der Ausbildungsplätze zum Schiffsmechaniker verdreifacht und investieren eine Million Euro in die Seefahrtschulen, um die Zahl der Studienplätze zu verdoppeln. An seinem ersten Tag als Seemann steht Nikolai auf dem Vordeck des knapp 90 Meter langen Notschleppers "Oceanic", er trägt einen roten Overall, derbe Sicherheitsstiefel und einen gelben Schutzhelm. Es ist Hochsommer, aber der Himmel über Cuxhaven ist grau, und es regnet. Gemeinsam mit drei anderen Azubis übt Nikolai, wie man mit der armdicken Festmacherleine Poller belegt. Aufgabe der extrem leistungsstarken "Oceanic" ist es, Containerriesen oder Fischkutter, die havariert sind, in sichere Gewässer zu schleppen, selbst bei schwerster See.

"Was zählt, ist die Leistung"

Viel zu gefährlich für Jugendliche, fanden die Behörden, und Ernst-Peter Ebert von der Bugsier-Reederei musste lange kämpfen, bis er die Lizenz zum Ausbilden erhielt. "Wir beobachten aufgrund der Globalisierung einen Qualitätsverfall bei den Seeleuten und bekommen einfach nicht mehr die speziellen Fähigkeiten, die wir brauchen", sagt Ebert. Wegen der hohen Nachfrage sind die Gehälter für Kapitäne enorm gestiegen, bis zu 12 000 Euro im Monat werden mittlerweile auf großer Fahrt gezahlt. Tobias Annecke, Ausbildungskapitän der Bugsier- Reederei, sagt: "Das ist einer der wenigen Berufe, in denen man mit einem einfachen Schulabschluss so viel erreichen kann." Aber auch für die klassischen Problemfälle der Arbeitsvermittler - Ungelernte, Ältere oder Langzeitarbeitslose - bessert sich die Lage spürbar. Die Zahl der Hartz- IV-Empfänger wird in diesem Jahr um 300.000 sinken. Eugen Spitznagel vom IAB sagt: "Wenn Sie sich die Arbeitslosen als lange Schlange vorstellen, in der die Produktivsten ganz vorne stehen und als Erste eingestellt werden, dann ist klar: Je größer die Nachfrage, desto größer ist auch die Chance für Ältere oder Schwervermittelbare, einen Job zu finden."

Zum Beispiel bei dem Pumpenbauer KSB in Frankenthal bei Mannheim. Jeder dritte Mitarbeiter der rund 1700 Beschäftigten im Werk ist älter als 50. Der Produktivität tut dies keinen Abbruch. Die Auftragsbücher der Firma sind voll, sie baut tonnenschwere Kraftwerkspumpen, wie sie etwa in Atommeilern eingesetzt werden. Vor allem der Boom der Kernenergie in China bringt viel neues Geschäft nach Frankenthal. Allein in diesem Jahr sollen 180 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Alter? Egal. Angst vor der Vergreisung seiner Belegschaft hat Personalchef Armin Zisgen jedenfalls nicht. Was zählt, ist die Leistung. "Jeder gute Fußballtrainer weiß, dass eine erfolgreiche Mannschaft nicht nur junge, sondern auch ältere, erfahrene Spieler braucht", sagt Zisgen.

Jetzt Chancen wahrnehmen

Einer seiner neuen Mitarbeiter ist Rudolf Lugenbiehl. Der 55-jährige Schweißer war fast zwei Jahre lang arbeitslos, hatte mehr als 100 Bewerbungen geschrieben. "Und wenn überhaupt Antworten kamen, waren es Absagen. Mal mehr, mal weniger deutlich wegen meines Alters." Nun leitet Lugenbiehl die Schweißabteilung und trägt Verantwortung für rund 20 Kollegen. Damit er noch lange fit bleibt, haben sich Betriebsrat und Geschäftsführung der Firma einiges einfallen lassen: Dazu gehört der jährliche Gesundheitscheck, auf Wunsch werden alle Mitarbeiter ab 58 vom Schichtdienst befreit, ab 63 genießen sie drei Tage zusätzlichen Urlaub, und bei ernsthaften Erkrankungen zahlt das Unternehmen drei Monate lang das volle Nettogehalt. Zusätzlich können die KSBler für knapp 250 Euro Eigenbeteiligung eine Wellness-Woche im nahen Pfälzer Wald buchen. Auf dem Programm stehen Ernährungsberatung, gesunde Lebensführung, Vorbeugung gegen Herzinfarkt, Stressreduktion, Körperfettanalyse und Bewegungstraining.

Natürlich rollen längst nicht alle Firmen den roten Teppich vor ihren Mitarbeitern aus. Auf dem Arbeitsmarkt ist ein merkwürdiges Nebeneinander zu beobachten: Während in vielen Branchen und Regionen Fachkräfte knapp sind, schmeißen andere Unternehmen noch Hunderte von Leuten raus: Wie etwa die Telekom, die Allianz oder die Pharmakonzerne Altana und Pfizer. Noch immer suchen 3,7 Millionen Menschen einen Job. Und noch immer ist der Verlust des Arbeitsplatzes eine der größten Ängste vieler Menschen. Die Wiesbadener Professorin für Personalwirtschaft Silke Wickel-Kirsch sagt: "Viele Arbeitnehmer sind frustriert und haben sich mental noch lange nicht von den Kündigungswellen der vergangenen Jahre erholt." Zwei Drittel der Deutschen haben laut einer Forsa-Umfrage für den stern das Gefühl, der Aufschwung ziehe an ihnen vorbei. "Aber die Zahlen sprechen eine andere Sprache", sagt Wickel- Kirsch. "Wer jetzt seine Chancen zum Karriereeinstieg oder -aufstieg nicht nutzt, wird sich später ärgern."

"Je höher die Qualifikation, desto höher der Klebeeffekt"

Allerdings - auch das ist ein Teil des neuen Job-Wunders - müssen vor allem Geringqualifizierte und Arbeitslose Abstriche hinnehmen. Zwar stellen viele Firmen, die in den vergangenen Jahren Kündigungswellen losgetreten haben, jetzt wieder ein. Aber die Mitarbeiter kehren nicht als Festangestellte, sondern als Zeitarbeiter zu deutlich schlechteren Konditionen zurück. Allein die drei Branchenriesen Randstad, Adecco und Manpower geben an, in diesem Jahr noch knapp 30.000 neue Mitarbeiter einstellen zu wollen. Und auch Jürgen Hachenberg von Fiege Uniserv wird seine Lkw-Fahrer verleihen - an den Mutterkonzern und an andere Speditionen. Hachenberg sagt: "Ohne diese Flexibilität kommt heute kein Unternehmen mehr aus." Tatsächlich ging im vergangenen Jahr die Hälfte der neu geschaffenen Jobs auf das Konto von Zeitarbeitsfirmen, und in diesem Jahr wird es immerhin jeder dritte sein.

Eine der vielen Tausend Beschäftigten auf Zeit ist die Bankkauffrau Nina Pichler, 23. Sie unterschrieb einen Vertrag bei der Frankfurter Zeitarbeitsfirma Bankpower, einer Tochter von Manpower, weil sie von der Sparkasse Aschaffenburg nach der Ausbildung nicht übernommen wurde. Für brutto 9,14 Euro die Stunde hat sie bei ihrem ersten Einsatz Daten eingegeben. "Keine besonders qualifizierte Aufgabe", sagt sie, "aber für ein paar Wochen ist das okay." Ihr zweiter Einsatz führte sie in die Vermögensverwaltung einer deutschen Großbank und ist wesentlich spannender, zudem hat sie die Aussicht, übernommen zu werden. Thomas Reitz, Geschäftsführer bei Manpower, sagt: "Je höher die Qualifikation, desto höher der Klebeeffekt." Er könnte sofort 500 Bankkaufleute an seine Kunden vermitteln - fest. Beim großen Stellenabbau der letzten Jahre hat die Branche anscheinend etwas übertrieben.

Nun dreht sich der Wind

Um Mitarbeiter, die man nicht mehr so ohne Weiteres ersetzen kann, muss man sich kümmern. Die muss man fit und leistungsstark halten. Und um die lohnt es sich zu kämpfen. Eine Ahnung, wie erbittert dieser Kampf in Zukunft noch geführt werden könnte, offenbart die Art und Weise, mit der Weltkonzerne schon heute um die Absolventen der Elitehochschulen buhlen. Da geht es längst nicht mehr nur um hohe Gehälter und steile Karrieren, denn die bietet der Konkurrent im Zweifel auch. Die Unternehmen setzen auf die Kraft der Gefühle. Ihre Botschaft lautet: Wir sind eine Familie, mit uns kannst du nicht nur Erfolg, sondern auch Spaß haben. Thomas Pfuhler hat jede Menge Spaß. Gerade erst war er mit McKinsey zum Segeln in der Ägäis, dann hat er in den feinsten Restaurants von Mallorca diniert - der Wochenendtrip wurde von der Unternehmensberatung Arthur D. Little gesponsert. Nun trägt der 24-jährige Betriebswirt mit Einser-Examen einen himmelblauen Neoprenanzug, er klettert, läuft und schwimmt fünf Stunden lang durch das Salzatal in den österreichischen Alpen.

Canyoning heißt das Kraxeln in den Schluchten, zu dem die internationale Unternehmensberatung A. T. Kearney Pfuhler und 20 weitere Überflieger eingeladen hat. An besonders glitschigen Stellen müssen sie schon mal auf dem Hintern rutschen. Ihr künftiger Chef, der 43-jährige Ferdinand Salehi, rutscht mit. Die Tour durch die Schlucht soll verbinden, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermitteln. Salehi sagt: "Wir duzen uns alle sofort, und trotz hoher Leistungsanforderungen besteht eine familiäre Atmosphäre. Schließlich verbringen wir mit den Kollegen mehr Zeit als mit unserem Partner oder der Familie." Und dann am Ende der Tour, wenn eigentlich keiner mehr kann, stehen alle am Abgrund: Es geht 25 Meter in die Tiefe, ein tosender Wasserfall, hier muss jeder runter. Ein letzter Adrenalinkick. Thomas Pfuhler seilt sich ab und steht in einem türkisfarbenen See. Damit das Abenteuer auch wirklich unvergesslich wird, geht es anschließend zum "Teambuilding" weiter auf eine einsame Berghütte zu einem Abend ganz ohne elektrisches Licht. Bei hausgemachten Käsespätzle vom Kohleofen im schummrigen Kerzenschein wird das Unternehmen noch mal ins rechte Licht gerückt. Ein toller Spaß, der A. T. Kearney rund 25 000 Euro kostet. Einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat jedoch, zumindest bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr, nur ein Einziger. Die Arbeitnehmer haben wieder die Wahl.

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