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Studie: Rheinländer schnupfen neun Tonnen Koks

Das Kölsch oder Alt-Bier im Rheinland beliebt sind, war bekannt. Doch manche Anwohner des Rheins scheinen auch harten Drogen nicht ganz abgeneigt zu sein: Einer Studie zufolge schnupfen sie neun Tonnen Kokain pro Jahr.

Die Anwohner des Rheins und seiner Zuflüsse bis zur Stadt Köln schnupfen nach einer Wasseranalyse rund neun Tonnen Kokain im Jahr. Das schließen Wissenschaftler des Nürnberger Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung aus der Messung eines Kokain-Abbauprodukts im größten deutschen Fluss. Auf seinem Weg bis Köln nehme der Rhein das Abwasser von fast 40 Millionen Menschen auf, erläuterte Institutschef Prof. Fritz Sörgel am Mittwoch. Für ganz Deutschland ergebe sich ein grob geschätzter Jahresverbrauch von rund 20 Tonnen Kokain. Marktwert: Rund vier Milliarden Euro. Allerdings schwanken die Messwerte von Ort zu Ort stark.

Sieben Kokslinien pro Tag

Die Nürnberger Forscher hatten für einen internationalen Vergleich die Konzentration des Kokain-Stoffwechselprodukts Benzoylecgonin in mehreren europäischen und amerikanischen Flüssen bestimmt. Der Stoff wird von Kokainkonsumenten ausgeschieden und gelangt mit dem Abwasser schließlich in die Flüsse. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland in dieser Analyse einen Platz in der unteren Mitte. Die bei Köln gemessenen Werte entsprechen nach Institutsangaben rund 7 geschnupften Kokainlinien am Tag pro 1000 Anwohner in der Altersgruppe von 15 bis 65 Jahren. Dabei rechnen die Wissenschaftler mit 0,1 Gramm pro Kokainlinie.

Bei Mannheim ergaben die Messungen 15, bei Düsseldorf nur 3 konsumierte Linien am Tag pro 1000 Menschen der genannten Altersgruppe. Die starken Schwankungen erklärt Sörgel mit den unterschiedlichen Tageszeiten, zu denen gemessen wurde, und mit ungleichen Abständen der Messstellen zu den Abwasser-Einleitungen. Dennoch sieht er in dem Verfahren eine praktikable Methode zur Untersuchung des Kokainkonsums. Bisher sind kaum Zahlen dazu verfügbar. Schätzungen stützen sich unter anderem auf Drogenfunde, die Behandlung Abhängiger und Befragungen. Zum Vergleich: Der Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung verzeichnet für 2005 knapp 1,1 Tonnen sichergestelltes Kokain und 4489 erstauffällige Kokainkonsumenten in Deutschland.

Spitzenreiter beim Kokainkonsum sind in der internationalen Analyse die USA. So schnupfen die New Yorker den Messwerten im Hudson zufolge täglich 134 Kokainlinien pro 1000 Einwohner. Die höchsten europäischen Werte fanden die Nürnberger Forscher im spanischen Ebro, wo sie die Reste von 97 Kokainlinien pro 1000 Einwohner registrierten. Im Inn bei St. Moritz (Schweiz) fanden sich zur touristischen Hochsaison die Abbauprodukte von täglich 22 Kokainlinien pro 1000 Menschen - ebenso wie im italienischen Fluss Po. In der Themse bei London waren es 20. Eine frühere Geldscheinanalyse desselben Instituts hatte ebenfalls Spanien und die USA an der Spitze gesehen.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(