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Überwachung CDU fordert mehr Videokameras in Großstädten


Orte, an denen sich besonders häufig Kriminelles abspielt, will die Union verstärkt durch Kameras überwachen. Das soll nicht nur abschrecken, sondern auch helfen, Straftaten besser aufzuklären.

Die CDU will das Sicherheitsgefühl in Großstädten verbessern: mit mehr Videokameras an Brennpunkten der Kriminalität und mehr Streifenfahrten in besonders gefährdeten Wohngebieten. "Um Gewalt und Diebstähle abzuwehren sowie Anschläge und andere Straftaten erfolgreich aufzuklären, wollen wir den Einsatz von Videokameras an Kriminalitätsbrenn- und Gefahrenpunkten, wie etwa auf Bahnhöfen, verstärken", heißt es im Entwurf für eine "Hamburger Erklärung" des CDU-Vorstands. Das Papier soll bei einer zweitägigen Klausur verabschiedet werden, die am Freitagabend in der Hansestadt beginnt.

Mit der Betonung des Sicherheitsthemas will die CDU auch der Alternative für Deutschland (AfD) das Wasser abgraben, die damit im vergangenen Jahr bei den drei Landtagswahlen im Osten punkten konnte.

Der Vorstoß ist Teil eines zehnseitigen Papiers, mit dem die CDU unter der Überschrift "Das Richtige tun für lebenswerte Städte und Metropolen" ihren Anspruch auch als Großstadtpartei untermauern will. In dem Entwurf werden Städte als Wirtschafts-, Kreativ- und Wissensstandorte beschrieben. Es geht aber auch um neue Formen von Mobilität, Lebensqualität und Sicherheit.

jen/DPA DPA

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