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Umfrage: stern: Union führt in Hessen und Niedersachsen - Hohe Sympathiewerte für amtierende Regierungschefs

stern: Union führt in Hessen und Niedersachsen – Hohe Sympathiewerte für amtierende Regierungschefs

Hamburg – Knapp vier Wochen vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen liegt die CDU zur Zeit weit vor den Sozialdemokraten. Nach einer Forsa-Umfrage für den stern käme die CDU in Hessen auf 47 Prozent, 15 Prozentpunkte mehr als die SPD (32 Prozent). Die Grünen würden mit 12 Prozent wieder im Landtag vertreten sein, die Liberalen könnten mit fünf Prozent der Stimmen rechnen. Im Vergleich zur Landtagswahl 1999 würde die CDU ihren Stimmenanteil damit um 3,6 Prozentpunkte steigern, die SPD würde 7,4 Prozent einbüßen, die Grünen 4,8 Prozent gewinnen, die FDP 0,1 Prozent verlieren. Gute Noten auch für Ministerpräsident Roland Koch (CDU): Bei einer Direktwahl würden sich 44 Prozent der Wähler für ihn entscheiden, sein Herausforderer Gerhard Bökel (SPD) wird nur von 31 Prozent der Wähler gewünscht.

In Niedersachsen hat die CDU mit 46 Prozent einen Vorsprung von zehn Punkten gegenüber den regierenden Sozialdemokraten (36 Prozent). Damit hätte die Union im Vergleich zur Landtagswahl 1998 10,1 Punkte gewonnen, für die Sozialdemokraten wäre es ein Verlust von 11,9 Punkten. Die Grünen verbessern sich nach der stern-Umfrage auf 10 Prozent (plus 3,0 Punkte), auf die Liberalen entfallen wie in Hessen 5 Prozent (+0,1). Bei der Frage "Wen würden Sie direkt zum Ministerpräsidenten wählen?" schlägt Regierungschef Sigmar Gabriel (SPD) mit 47 Prozent allerdings klar den Oppositionsführer Christian Wulff (CDU), dem 36 Prozent ihre Stimme geben würden.

Bei der wöchentlichen Umfrage von stern und RTL zur Parteipräferenz auf Bundesebene verlor die Union zur Vorwoche einen Punkt, sie erreicht nun 47 Prozent. Die SPD, die einen Punkt gewann, erringt 31 Prozent. Unverändert blieben die Werte für Grüne (11 Prozent), FDP (5 Prozent) und PDS (3 Prozent).

Zur Feststellung der Parteipräferenz befragte Forsa im Auftrag von stern und RTL zwischen dem 30. Dezember 2002 und dem 3. Januar diesen Jahres 1502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in Ost und West. Die statistische Fehlertoleranz liegt zwischen +/- 3 Prozentpunkten. Datenbasis für die Hessen-Wahl: 1120 Befragte in Hessen am zwischen dem 27. Dezember 2002 und dem 3. Januar 2003, statistische Fehlerquote +/- drei Prozent. Basis für die Niedersachsen-Wahl: 1122 Befragte in Niedersachsen zwischen dem 27. Dezember 2002 und dem 3. Januar 2003, Fehlerquote: +/- 3 Prozentpunkte. An 100 Prozent fehlende Angaben bei der Frage nach der Ministerpräsidenten-Präferenz: "für keinen von beiden".

Nachrichtenredaktion