HOME

Verfassungsschutz: Extremistische Strukturen bei den Linken

Die Partei Die Linke bereitet dem Verfassunggschutz sorgen. Dort sollen sich extremistische Strukturen gebildet haben. So kämpfe ein große Einzelgruppe für die Überwindung des Kapitalismus. Der Verfassungsschutzbericht wird heute in Berlin vorgestellt.

Der Verfassungsschutz warnt nach einem Zeitungsbericht vor "offen extremistischen Strukturen" in der Partei Die Linke. Die Partei, die im Bundestag und mehreren Landtagen sitzt, sei von kommunistischen Altkadern und Linksextremisten unterwandert, heißt es nach Informationen der "Bild"-Zeitung im neuen Jahresbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Als stärkste Einzelgruppe solcher Strömungen wird die "Kommunistische Plattform" genannt. Der Verfassungsschutzbericht wird heute von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Berlin vorgestellt.

Dem Bericht zufolge zählt die "Kommunistische Plattform" mit ihrer Wortführerin Sahra Wagenknecht rund 840 Mitglieder. Die Gruppe kämpfe offen für die "Überwindung des Kapitalismus". Etwa 60 Mitglieder rechnet der Verfassungsschutz dem "Marxistischen Forum" zu, einem "Zusammenschluss orthodox-kommunistisch orientierter Mitglieder und Sympathisanten" mit Altkadern der SED. Als weitere linksextremistische Strömungen werden die "Sozialistische Linke" (550 Mitglieder) und die pro-kubanische "Arbeitsgemeinschaft Cuba Si" (420 Mitglieder) aufgeführt.

DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren