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Bundestagswahl Vorläufiges Endergebnis: SPD mit 25,7 Prozent Nummer Eins – Linke durch Direktmandate im Bundestag

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Die SPD ist dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen. Sie kommt auf 25,7 (2017: 20,5) Prozent, wie der Bundeswahlleiter am Montag mitteilte. CDU/CSU erreichen 24,1 (2017: 32,9) Prozent und liegen damit 1,6 Prozent hinter den Sozialdemokraten mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Die Grünen steigen mit 14,8 Prozent zur Nummer drei auf, gefolgt von der FDP mit 11,5 Prozent. Die AfD verliert und erringt 10,3 Prozent (2017: 12,7). Die Linkspartei erhält zwar nur 4,9 Prozent, zieht aber durch den Gewinn von drei Direktmandaten in den 20. Deutschen Bundestag ein. Bei mindestens drei Direktmandaten muss eine Partei die Fünf-Prozent-Hürde nicht überspringen, damit sie auch mit Listenkandidaten in den Bundestag einzieht. Es zeichnet sich nun ein Machtkampf um die Regierungsbildung ab: Sowohl SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz als auch sein Konkurrent Armin Laschet für die Union beanspruchen das Kanzleramt für sich. Die Grünen und die FDP - die beide zulegten - finden sich nun in der Rolle als Königsmacher wieder: Beide zusammen können sowohl unter der Führung der SPD als auch der CDU/CSU eine Koalition schmieden.
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Die SPD ist nach vorläufigem amtlichen Endergebnis stärkste Kraft. CDU/CSU kommen auf 24,1 Prozent. Die Linke zieht trotz 4,9 Prozent in den Bundestag ein – Dank dreier Direktmandate.

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