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"heute wichtig" Aggression als Staatsräson? Warum Russland in so vielen Konflikten mitmischt

Frieden mit Russland: Kann das gelingen?
Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge fährt auf einer Autobahn auf der Krim. Wegen der Spannungen im Ukraine-Konflikt hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Russland aufgefordert, die Truppen an der Grenze zum Nachbarland zu reduzieren.
© Uncredited / AP / DPA
Nord Stream 2, Ukraine, Kasachstan, NATO-Osterweiterung – bei fast jedem großen Thema spielt dieser Tage immer EIN Land eine extragroße Rolle: Russland. Aber wieso ist das eigentlich so? Warum scheint Russland in jedes weltpolitische Thema verstrickt zu sein?

Deeskalation und Dialog – darauf will Außenministerin Annalena Baerbock beim Umgang mit Russland im Ukrainekonflikt setzen. Gestern war sie zu Gast bei ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Moskau, Hauptgesprächsthema: die Befürchtungen, dass Russland einen Einmarsch seiner Truppen in den Osten des Landes plant.

Aber wie kommt es eigentlich, dass bei Russland immer gleich mit Eskalation zu rechnen ist? Wieso mischt Russland überhaupt bei so vielen Konflikten in der Welt mit? Und wie steht es eigentlich um das deutsch-russische Verhältnis in diesen Tagen? Der SPD-Politiker und Vorsitzende des deutsch-russischen Forums Matthias Platzeck sagt: "Wir müssen sehen, dass wir die Früchte mehrerer Jahrzehnte ernten, in denen wir russische Vorstellungen, russische Sicherheitsbedürfnisse nachlässig behandelt haben."

Michel Abdollahi
© TVNOW / Andreas Friese

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Klar, meinungsstark, auf die 12: "heute wichtig" ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast. Wir setzen Themen und stoßen Debatten an – mit Haltung und auch mal unbequem. Dafür sprechen Host Michel Abdollahi und sein Team aus stern- und RTL-Reporter:innen mit den spannendsten Menschen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Sie lassen alle Stimmen zu Wort kommen, die leisen und die lauten. Wer "heute wichtig" hört, startet informiert in den Tag und kann fundiert mitreden.

Andere Länder – andere Corona-Sitten

Diese Woche schauen wir jeden Tag auf den Umgang mit Corona in anderen Ländern der Erde. Am Montag berichtete die Journalistin Claudia Loeber-Raab aus Melbourne von acht Monaten Lockdown in Australien. Gestern erklärte Jan-Christoph Wiechmann die Lage in Südamerika und wieso die Brasilianer eine Impfung als Geschenk sehen – anders als ihr Präsident Jair Bolsonaro. Heute erzählt stern-Journalist Marc Goergen, wie unterschiedlich der Umgang mit Corona in den Ländern des afrikanischen Kontinents ist und wieso bei einer Impfquote von gerade einmal zehn Prozent dennoch vermeintlich weniger Menschen schwer erkrankt und gestorben sind, als in Deutschland. 

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cl

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