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IS-Terror: Kurden erobern Gebiete im Irak zurück

Im Kampf gegen den IS haben kurdische Peschmerga-Kämpfer im Irak ein Gebiet von 7000 Quadratmeter zurückgewonnen. Zuvor wurden bei Luftangriffen des US-Militärs drei Anführer der Terrormiliz getötet.

In der Nähe der irakischen Stadt Sindschar ist kurdischen Kämpfern ein Schlag gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gelungen

In der Nähe der irakischen Stadt Sindschar ist kurdischen Kämpfern ein Schlag gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gelungen

Erfolg im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS): Kurdische Kämpfer haben im Irak mit Hilfe von Luftangriffen der US-Armee ein großes, von IS kontrolliertes Gebiet zurückerobert. Nach mehr als 50 Luftangriffen konnten die Peschmerga-Kämpfer rund 100 Quadratkilometer bei der Stadt Sindschar westlich von Mossul nahe der syrischen Grenze einnehmen, wie US-Generalleutnant James Terry am Donnerstag in Washington sagte. "Ich glaube, wir haben bedeutende Fortschritte gemacht, die Offensive (des IS) aufzuhalten", sagte Terry.

In den vergangenen vier Wochen töteten die USA drei ranghohe militärische Anführer des IS, sagte ein Pentagon-Angehöriger der Nachrichtenagentur dpa. Darunter seien auch Abd al-Basit, Anführer der IS-Militäroperation im Irak, sowie auch Hadschi Mutas, ein wichtiger Stellvertreter von IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi. Generalstabschef Martin Dempsey sagte dazu dem "Wall Street Journal" am Donnerstag: "Dies stört ihre Planung und ihre Befehlstaktik."

Kurdischen Peschmerga-Einheiten gelang es bei ihrer jüngsten Offensive nach eigenen Angaben zudem, einen Korridor zum seit Monaten von-IS-Kämpfern belagerten Sindschar-Höhenzug frei zu schlagen. In dem Gebirge waren Tausende Angehörige der Minderheit der Jesiden eingeschlossen. Der Präsident der autonomen Region Kurdistans im Nordirak, Massud Barsani, sagte nach Angeben der kurdischen Nachrichtenagentur Rudaw, nun könnten die Menschen auf dem Höhenzug in Sicherheit gebracht werden.

steh/AFP/DPA / DPA
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