Zwei Tote nahe ukrainischer Grenze Nach Raketeneinschlag in Polen: Darum ist keiner Seite an einer dramatischen Eskalation gelegen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (links), Bundeskanzler Olaf Scholz und Joe Biden, US-Präsident, nehmen gegenüber von Sergej Lawrow, Außenminister von Russland, am G20-Gipfel teil
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (links), Bundeskanzler Olaf Scholz und Joe Biden, US-Präsident, nehmen gegenüber von Sergej Lawrow, Außenminister von Russland, am G20-Gipfel teil
© Kay Nietfeld/ / Picture Alliance
Der Raketeneinschlag im polnischen Dorf Przewodów droht die Nato in einen Krieg mit Russland zu verwickeln. Doch beide Seiten bemühen sich um De-Eskalation. Keiner will eine Ausweitung des Krieges – aus unterschiedlichen Gründen.

Die Lage ist brandgefährlich, wortwörtlich. Eine Rakete ist in Ostpolen eingeschlagen, und aus diesem Feuer könnte ein Weltenbrand entstehen: Nato gegen Russland.

Noch ist unklar, was genau in dem polnischen Dorf Przewodów geschah, woher die Rakete stammte, die dort zwei Menschen getötet hat. War es ein russischer Irrläufer? Oder war es doch ein ukrainisches Abwehrgeschoss? Am gestrigen Mittwoch hatte Russland die Ukraine mit einem Flächenbeschuss an Raketen überzogen, im gesamten Land herrschte immer wieder Flugalarm. Der ukrainischen Abwehr gelang es dabei offenbar, viele der Raketen abzufangen – landete dabei ein Abwehrprojektil in Polen?

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