VG-Wort Pixel

"Bestimmt Demokratin" Mattel bringt neue Präsidentschafts-Barbie samt Team raus: Donald Trump Jr. ist kein Fan


Barbie hat in den letzten Jahren viele verschiedene Karrieren gehabt: Jetzt gibt es eine Präsidentschafts-Barbie samt Kampagnenteam. Donald Trump Jr. nutzte die Ankündigung, um auf Twitter gegen die Demokratische Partei zu schießen.

Bei den Machern der Barbie hat man sich besonders in den letzten Jahren viel Mühe gegeben, die Puppen diverser zu gestalten. So gibt es inzwischen verschiedene Körpertypen, verschiedene Hautfarben und sogar eine Puppe mit der Hautkrankheit Vitiligo.

Auch in Sachen Karriere hat sich die Barbie seit ihrer Erfindung um einiges weiterentwickelt. Während sie früher hauptsächlich hübsche Kleidchen trug und sich um das Dreamhouse kümmerte, stehen heutzutage zahlreiche verschiedene Karriere-Barbies zur Verfügung. Der neuste Coup: Eine Präsidentschaftsbarbie – komplett mit Kampagnenteam und Wählerin. Die brachte Mattel nun anlässlich der anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA heraus.

Donald Trump Jr.: "Wähler-Barbie ist bestimmt Demokratin"

Die vier politisch engagierten Barbies scheinen auch Präsidentensohn Donald Trump Jr. ins Auge gefallen zu sein. Der teilte die Ankündigung der neuen Puppen auf seinem Twitter-Kanal und schrieb dazu: "Die Wähler-Barbie scheint eine Demokratin zu sein. Sie hat schon einen 'Ich habe gewählt'-Sticker am Oberteil und trotzdem noch einen Stimmzettel in der Hand." Damit wollte er vermutlich auf die unbewiesenen Anschuldigungen seines Vaters anspielen, dass es seitens der Demokratischen Partei Wahlbetrug gegeben habe.

Doch diese Vorwürfe ließ Barbie-Macher Mattel nicht einfach auf sich sitzen. In einem Statement, das die Firma der "Los Angeles Times" gab, heißt es: "Barbie ist nicht und war noch nie Mitglied einer politischen Partei. Barbie hat Mädchen schon immer dazu angespornt, sich für das stark zu machen, an das sie glauben und ihnen zeigen wollen, dass sie sein können, was sie wollen."

Das Puppenset solle eine Reihe an politischen Führungsrollen repräsentieren und Kindern so nahebringen, dass sie irgendwann auch über die Zukunft ihres Landes entscheiden können: "Ob vom Podium oder aus der Wahlkabine."

Dass Donald Trump Jr. eine schwarze Präsidentschaftskandidatin und ihr komplett weibliches Team nicht mit seiner eigenen Partei in Verbindung bringt, dürfte allerdings niemanden überraschen.

Quelle: "Los Angeles Times"

jgs

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker