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Satiretruppe Die Partei: Sonneborn, du Wahlkampfgott!

Der Wahlkampf ist stinklangweilig. Es gibt nur einen Lichtblick: Die Partei. Eine nicht ganz ernst gemeinte Hommage an eine nicht ganz ernst gemeinte Polit-Truppe.

Von Timo Brücken

Wahlkampf? Zum Gähnen! Sagen jedenfalls zwei Drittel der Deutschen in einer stern-Umfrage. Doch es gibt Hoffnung - und die trägt graues Polyester zur roten Krawatte: Die Partei, die Polit-Truppe von Satiriker Martin Sonneborn. Sie unterhält, wo andere nur einschläfern. Satire hin oder her, hier kommen sechs Gründe, warum Die Partei den besten Wahlkampf von allen macht.

1. Die Partei hat die besten Themen

Und die trägt sie im Namen: PARTEI steht für "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative". Hallo? Wer kann da denn bitte widerstehen? Da ist doch nun wirklich für jeden was dabei! Arbeitsplätze, Law and Order, jeder darf mitmachen, und süße Tiere gibt's auch noch! Besser geht's nicht.

2. Die Partei hat die ehrlichsten Slogans

"Gemeinsam erfolgreich"? "Damit Deutschland stark bleibt"? "Das Wir entscheidet"? Ach, hör mir auf! So einen nichtssagenden Quark hat Die Partei nicht nötig. Sie sagt es lieber geradeaus: "Merkel ist doof!" Da habt ihr's. "Inhalte überwinden!" Endlich gibt es mal einer zu. Und irgenwie hat man es schon immer geahnt: "Das Bier entscheidet!"

3. Die Partei macht die schönsten Wahlversprechen

Alle reden von Umverteilung. Die Linke will sie, die SPD irgendwie auch, die FDP will sie verhindern. Die Partei wirft dieses Thema gleich ganz über Bord und verspricht stattdessen eine andere Lösung für die soziale Frage: "Wenn Sie uns wählen, lassen wir die 100 reichsten Deutschen umnieten." Shoot the rich statt eat the rich. Konsequent.

4. Sie hat den tollsten Anführer

Martin Sonneborn, die Charisma-Kanone aus Göttingen, der Kanzlerkandidat der Herzen. Keiner schafft es so gekonnt, schelmisch-sympathisches Auftreten mit latent-autoritären Machtfantasien zu verbinden und dabei so geschniegelt auszusehen, wie der Partei-Vorsitzende. DEN wünscht man sich mal in der Elefantenrunde!

5. Der Porno-Spot

Die Kanzlerin auf dem Sofa oder besorgte Wähler hinterm Rednerpult? Das Geseier will doch keiner mehr hören. Deswegen hält die Partei sich nicht lange mit Worten auf und verfährt in ihrem Wahlspot nach dem Motto: Nicht bloß von Kindern reden - Kinder machen!

6. Die Partei hat noch Ideale

Und zwar die ihrer Wähler. Und für die geht Die Partei sogar auf die Straße. Einfach eine Forderung einschicken, die dann auf einem iPad am Stock vor dem Brandeburger Tor herumgetragen wird. Was'n Service! Das beste an der "iDemo": "Kein Risiko, kein Regen, keine Bullen!"

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?
  • Timo Brücken