Anschlag in München 2016 Warum der Staat noch immer den Rechtsterrorismus beschönigt

Anschlag in München 2016: Warum der Staat noch immer den Rechtsterrorismus beschönigt
© Lukas Schulze/ / Picture Alliance
Vor vier Jahren erschoss ein Deutsch-Iraner am Olympia-Einkaufszentrum in München neun Menschen. Das Motiv: Fremdenhass. Fast genausolang beschönigte Bayern die Tat als "Amoklauf", erst jetzt kündigte man an, das Denkmal umzuwidmen. Viel zu spät, findet unser Autor.
Von Florian Hartleb

Am 22. Juli 2016 erschoss ein 18-jähriger, in München geboren und aufgewachsener Iraner am und im Olympia-Einkaufszentrum in München neun Menschen mit Migrationshintergrund. Die Tat versetzte die ganze Stadt in Furcht und Angst, lange war unklar, ob nicht noch weitere Täter unterwegs seien. Ein Denkmal am Einkaufszentrum erinnert an die Tat, es verweist bislang auf einen „Amoklauf“.

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