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Bergwacht im Dauereinsatz: Alarm auf der Piste

Die Region rund um die Zugspitze ist ein Paradies für Skifahrer. Und eine Herausforderung für Bergretter, Hubschrauberpiloten und Unfallchirurgen. Die Dramen eines ganz normalen Wintertages.

Von Anika Geisler und Mathias Schneider

Alarm auf der Piste

Der Hubschrauber im Anflug: Zwei Bergretter bereiten ein verletztes Kind für den Transport in die Klinik vor.

So wie er da sitzt und auf das Gipfelpanorama schaut, vor der Hütte am Kreuzeck, sieht es aus, als habe die Bergwacht heimlich einen Schauspieler geschickt, um eine besonders gute Figur zu machen. Tatsächlich verkörpern wohl wenige Menschen den ebenso wunderbaren wie gefährlichen Skisport so gut wie der Paule Martl. In jeder Hinsicht.

Schon seine Kluft ist ein Statement: Eine weite Skihose mit Schlag aus Cord trägt der Martl, der anderswo im Land Martin Paule hieße – nicht aber hier in Oberbayern, wo das Leben immer vom Nachnamen her gedacht wird. Dazu: ein dicker Norwegerpullover, von dem noch die Rede sein wird. Unter all den passgenauen Funktionsschneehosenträgern ist der Martl ein Unikat auf zwei Brettern. Als wäre er vor 54 Jahren auf Skiern geboren worden, und weil der Martl aus Garmisch-Partenkirchen kommt, ist das fast auch so. So einer stürzt nicht.

Seit 35 Jahren ist der gelernte Schreiner ehrenamtlich für die Bergwacht an den Hängen im Einsatz. Heute hat er aber frei und schaut auf einen Kaffee bei den Kameraden vorbei. Nach zehn Minuten schnallt er sich die Skier an und wedelt mit eleganten Schwüngen in Richtung Hausberg. Zu einer seiner letzten Abfahrten für viele Wochen.

Es passierte auf der Kandahar Damenabfahrt

24 Stunden später liegt der Paule Martl auf einer Trage und stöhnt vor Schmerzen. Der rechte Arm ruht in einer Schiene – die Schulter. Am Fuße des Bergmassivs schieben ihn ein Notarzt und zwei Rettungsassistenten in die Notaufnahme des Klinikums Garmisch-Partenkirchen. Die Mütze, Klamotten und Skischuhe hat er noch an, ein Tropf mit Schmerzmittel läuft in seine Vene. Aus dem Retter der Gestürzten ist in einer Zehntelsekunde ein Patient geworden.


Auf der Piste "Kandahar Damenabfahrt" war Paule am Freitagmorgen unterwegs, "zügig", wie er erzählt, als schräg hinter ihm ein anderer Skifahrer aufgetaucht sein muss. "Ich hab beim Fahren nach vorne geschaut und plötzlich: bum!" Beide Fahrer müssen zeitgleich den nächsten Schwung angesetzt haben, in die entgegengesetzte Richtung. Paules Bergwacht-Kollegen sind von allen Seiten herbeigeströmt. "Bei Schulterverletzungen holt man eigentlich den Hubschrauber", erklärt Paule noch in der Notaufnahme, "weil Nerven und Gefäße betroffen sein können. War aber keiner auf die Schnelle verfügbar, alle waren im Einsatz." Also haben sie ihn mit dem Akia, einem Transportschlitten, bis zur Gondel gebracht – und unten im Tal wartete der Rettungswagen.

Klinikhemd statt Norwegerpulli

Jetzt müssen die Helfer ihn aus den Klamotten bekommen. Nachdem sie die Schiene abgenommen haben, sind die Schmerzen kaum auszuhalten – aber das Schlimmste kommt noch: "Können wir den Pullover aufschneiden?", fragt der Pfleger. "Naa! Das ist der Gute, nicht kaputt schneiden!", ruft Paule. Also schälen sie ihn zentimeterweise aus dem Pulli. Bei jedem Ruck schreit Paule auf. Die unbeschwerten Freuden des Skisports – sie sind jetzt ganz weit weg.

Stattdessen trägt Paule ab sofort ein Klinikhemd und wird zum Röntgen und zur Computertomografie (CT) gefahren. Diagnose: Bruch des Oberarmkopfes, Paule soll heute noch operiert werden. Ein Schock? Nicht für einen Mann, der fünf Schlüsselbeinbrüche hinter sich gebracht hat. Als er aus der Kurznarkose erwacht, die er für das CT bekommen hat, fragt er als Erstes nach ein paar Weißwürsten.

Eine ganz gewöhnliche Woche an der Zugspitze im Februar: Nur die Berliner und die Brandenburger haben Ferien, die Pisten sind leer im Vergleich zu Fasching oder Weihnachten. Aber von Ruhe keine Spur. Stattdessen richten in den Kliniken von Garmisch-Partenkirchen und dem 25 Kilometer entfernten Murnau die Ärzte am laufenden Band gebrochene Knochen und lädierte Bänder.

Bis zu 200 Patienten am Tag

In vergangenen Wintern wurden hierzulande pro Saison rund 42.000 Menschen beim Skifahren ärztlich behandelt – bei rund 4,2 Millionen Skiläufern. 7300 wurden stationär aufgenommen. "Wenn besonders viel los ist, wie etwa an Fasching, versorgen wir bis zu 200 Patienten pro Tag unfallchirurgisch in unserer Nothilfe", sagt Christoph Mößmer, Leitender Oberarzt der Notaufnahme im Klinikum Garmisch- Partenkirchen. Das Risiko für einen kapitalen Getriebeschaden am Hang bleibt beträchtlich.

Alarm auf der Piste

Unfallchirurg Christoph Mößmer leitet die Nothilfe der Klinik im Tal. 


Vielen mag es da ein gutes Gefühl verleihen, dass am Berg eine fein geölte Maschinerie aus professionellen Rettern zu Werke geht und den Ärzten im Tal zuarbeitet. An manchen Tagen gelangt ein schier nicht endender Strom an Versehrten durch die Glastüren in die Garmischer Nothilfe. Die Patienten kommen mit dem Notarzt von der Hubschrauberplattform vor dem Haus, mit dem Krankenwagen von der Gondel, ab und an, sofern sie noch selbst laufen können, mit dem Bus oder Taxi. Bollernde Skistiefel, raschelnde Schneehosen und das Piepen medizinischer Geräte verschmelzen zu einem unverwechselbaren Après-Ski-Sound.

Ab unters Messer

Und nicht nur der Paule Martl muss nun unters Messer. Unfallchirurg Mößmer schraubt im OP-Saal 5 bei einer IT-Fachfrau aus Essen zuerst ein Metallgestell, den "Fixateur externe", vom gebrochenen Unterschenkel und Fuß ab. Die Chirurgen hatten es einige Tage zuvor angebracht, um den Fuß zu stabilisieren und abschwellen zu lassen. Die arme Frau hatte an der legendären Kandahar-Abfahrt wohl eine Kuhle im Schatten übersehen und war gestürzt. Mößmer fixiert anschließend die gebrochenen Knochen mit Titanplatten und Schrauben.

Dann steht das linke Bein eines Ingenieurs aus Sachsen-Anhalt auf dem OP-Programm. Schon mehrmals haben ihn die Chirurgen operiert. Aus Österreich hatte er sich von den Skiferien aus auf die Heimreise gemacht und während der Fahrt bemerkt, dass eine kleine Druckstelle, die er sich drei Tage zuvor im Skischuh zugezogen hatte, immer mehr schmerzte. Er war von der Straße abgebogen und hatte sich in der Nothilfe vorgestellt. "Das Letzte, was ich noch weiß, ist, dass ich dort mit dem Arzt gescherzt habe", erzählt er, als er nach der Operation wieder auf der Station im Bett liegt. "Dann war ich zehn Tage lang weg, ich erinnere mich an nichts mehr." Bakterien hatten sich über die Druckstelle im Körper ausgebreitet. Blutvergiftung; Leber und Nieren hatten zu versagen gedroht. Einige Zeit war nicht klar, ob die Ärzte das Bein würden amputieren müssen.

Auch das Rodeln birgt Gefahr

Aus dem OP-Saal beobachtet Mößmer, wie der Hubschrauber inmitten der Berg- Schnee-Tannen-Kulisse vor der Klinik landet. "Schulterverletzung, ein Rodler", lautet die Ankündigung. Kurz darauf steht in der Nothilfe auch die Freundin des neuen Patienten, in Ski-Rolli und -Hose mit roten Wangen vor Aufregung. "Wir haben eine Iglu-Übernachtung auf der Zugspitze gemacht und sind dann mit unseren Zipflbobs auf der Rodelbahn runtergefahren", sagt sie. Zipflbobs, das sind Plastikschlitten mit einem senkrecht stehenden Griff, den man zwischen die Beine klemmt.

Alarm auf der Piste

Am Hausberg oberhalb von Garmisch-Partenkirchen starten zwei Mitarbeiter der Bergwacht zum Einsatz.


"Ich konnte nicht mehr bremsen, obwohl ich die Hacken in den Boden gerammt habe", erzählt der Verletzte, ein junger Koch, Hipster-Bart und Piercings. "Es hat mich aus der Kurve gehauen, und ich bin liegen geblieben." Als die Bergretter gekommen seien und gefragt hätten, wie stark der Schmerz sei auf einer Skala von eins bis zehn, habe er sofort gesagt: 20. "Als ich das Schmerzmittel gespritzt bekommen habe, fühlte es sich an, als hätte ich ein Après-Ski-Bier auf ex getrunken", sagt er. Diagnose: Schlüsselbeinbruch.

"Vor dem Schlittenfahren habe ich inzwischen ganz schön Respekt, nachdem ich gesehen habe, was da alles passieren kann", sagt Iris Bauer, Unfallchirurgin in der Nothilfe. Neulich ist sie mit einer Freundin auf einer Hüttentour gewesen. Als sie zu fünf Rodlern eilte, um Ersthilfe zu leisten, bot sich ihr ein heftiger Anblick: Einer hatte einen gebrochenen Arm, einer ein halb abgerissenes Ohr – und alle waren betrunken. Krankenschwester Jasmin hat schon live erlebt, wie ein Schlittenfahrer ungebremst in den Wald rauschte: "Da bohrte sich ein Ast durch die Skihose hindurch in sein Bein."

So ist es kein Wunder, dass Ärztin Iris Bauer beim Skifahren "manchmal, an schwierigen Stellen am Berg, plötzlich die Röntgen- oder CT-Bilder von Verletzten im Kopf" hat. Erst vor Kurzem war ihr erster Fall bei Dienstantritt ein Mann, der von der Piste abgekommen war und sich den Fuß um 90 Grad verdreht hatte. "Den hat er sich am Hang selbst wieder zurückgedreht", sagt Bauer, "als ich ihm dann den Skistiefel auszog, ragte mir ein Stück Unterschenkelknochen entgegen."

Auf dem Berg geht es schmerzvoll weiter

Von der Kreuzeck-Hütte rückt gerade der Lober Toni aus, einer von drei Bergwachtlern an diesem Morgen, 69 Jahre alt und seit 50 Jahren dabei. Auf Skiern fährt er zum "Fun-Park", einem Areal aus verschiedenen Schanzen. Hinter einer Schanzenkante liegt ein Siebenjähriger wie ein aus dem Nest gefallenes Vögelchen und rührt sich nicht. Ungebremst war der Junge auf die Schanze zugerauscht – bei seiner ersten Fahrt. Einer Augenzeugin, die den Sturz beobachtet hat, ist der Schreck noch anzusehen. "Er ist mit Kopf und Schultern zuerst auf den Boden aufgeprallt", sagt sie. "Er ist so hart aufgekommen, dass der Kopf zurückgeschnellt und ein zweites Mal aufgeschlagen ist."

Lobers Kollege Moritz Pfeiffer beugt sich zu dem Jungen. "Kannst du noch deine Zehen bewegen?" Er kann. "Wo tut es weh?" Das Kind schluchzt, es steht unter Schock. Die Mutter ist noch auf der Piste unterwegs, irgendwo. Pfeiffer klemmt dem Kind einen Plüschelch in den Arm. "Hab ich immer dabei, für die Kleinen", sagt er. Die Bergretter stecken den Jungen in einen Wärmesack und fordern einen Hubschrauber an. Dann bringen sie ihn auf ihrem Ski-Doo, einem Schneemobil, zur nächsten Lichtung.

Acht Minuten später klettert Stefan Wölkhammer, Notarzt der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau, aus dem Helikopter und tastet das Kind ab. Kurz darauf hebt der Hubschrauber wieder ab: Der Junge wird in die Klinik eingeliefert.

"Die Verletzungsarten haben sich über die Jahre verändert"

Seit dem 15. November 2016 ist die Bergwacht allein im Skigebiet rund um die Zugspitze zu mehr als 400 Einsätzen ausgerückt. Und das waren wohlgemerkt nur jene Fälle, in denen eine medizinische Versorgung notwendig war. "Die Verletzungsarten haben sich über die Jahre verändert", sagt der Unfallchirurg Mößmer, der auch Teamarzt des Deutschen Ski-Verbandes ist. "Früher, bevor es die Carving-Skier gab, waren Unterschenkelbrüche am häufigsten." Auf den Carvern, mit denen die Skifahrer weniger seitlich rutschen und eher wie auf Schienen fahren, erreicht man häufig höhere Geschwindigkeiten. Dazu kommen besser präparierte Hänge und mehr Kunstschnee – das macht viele Pisten härter. "Heute gibt es mehr schwerste Knieverletzungen", sagt Mößmer. "Diese sind in der Diagnostik aufwendig und müssen schneller operativ versorgt werden."

Alarm auf der Piste

Martin Paule wird nach einem Sturz in der Klinik versorgt.


Statistiken der Auswertungsstelle für Skiunfälle zeigen: Bei Frauen ist besonders oft das Knie betroffen; Snowboarder brechen sich am häufigsten die Handgelenke. 15 Prozent aller Verletzungen werden – wie beim Paule Martl – durch Kollisionen verursacht. Doch wo der sich dankbar in die Hände der bergenden Kollegen begeben hat, versteht manch anderer Wintersportler den Dienst am Verletzten als bezahlte Selbstverständlichkeit. Und dass der Job bei der Bergwacht von vielen unentgeltlich geleistet wird, scheint manche Skifahrer nicht zu kümmern. Als sei die Bergung im Preis mit drin.

Im vergangenen Jahr reanimierte der Bergwachtler Florian Krempl als Teil eines Teams auf der Piste einen Mann und holte ihn am Ende zurück ins Leben. "Nach zwei Wochen stand der tatsächlich wieder vor uns", erzählt Krempl, 26. "Er wolle seine Skier wiederhaben. Als ich sagte, ich brächte sie ihm am Abend vorbei, antwortete er nur: Ich will sie aber sofort haben. Ein Dankeschön gab es nicht." Krempl zuckt mit den Schultern und lächelt. "Job erledigt, abhaken. Man darf da nicht zu tief einsteigen, das hältst du sonst nicht durch."

Fahren bis zur völligen Erschöpfung

Krempl sitzt in der Bergwacht-Hütte, helles Holz, großer Tisch, gemütliche Atmosphäre. Gerade ist mal einige Minuten nichts los, Zeit für ein paar Sozialstudien. Die Amerikaner und Franzosen seien oft hart im Nehmen, ist ihm aufgefallen. Vergangenes Jahr habe er einen jungen Franzosen, Dreadlocks, in entspannter Haltung mitten auf der Piste vorgefunden. "Der hat eine geraucht und den Blick über die Landschaft schweifen lassen", sagt Krempl. Ein friedliches Bild sei das gewesen. Wenn da nicht die zweite Hand im Schnee gesteckt hätte, ohne Handschuh. "Ich hab ihn gefragt, was los ist. Da zieht er die Hand aus dem Schnee und hält sie hoch. Die hing herunter wie ein Stück Fleisch an einer Gabel, da war alles durch. Er hat dann nur gesagt: Funktioniert nix mehr – und hat sie wieder in den Schnee gesteckt."

Alarm auf der Piste

Ein Unterschenkelbruch wird von Chirurgen operiert


Die Bergwachtler müssen oft eine Kombination aus Lebensrettern und Kindergärtnern sein. Erst vorletzte Woche hat Krempl einen Mann vom Berg gefischt, "der so erschöpft war, dass man ihn mit der nassen Zeitung hätte erschlagen können". Vom Ski-Doo wäre er ihm fast gefallen. Krempl hat ihn dann oben in die Gondel am Kreuzeck gehoben, nicht ohne danach sofort unten anzurufen: "Unbedingt rausholen den Mann, der fährt uns sonst den ganzen Tag hoch und runter."

Immer mehr Skiläufer trauen sich immer schneller alles zu. Tatsächlich kommt es vor, dass sich blutige Anfänger und Ski-Kaderathleten, die sich mit Geschwindigkeiten um die 80 Stundenkilometer einfahren, einen Hang teilen. Die unausgesprochene Losung vieler Wintersportler lautet: Alles. Jetzt. Gleich. Das unsichtbare Netz der Helfer wird schon tragen.

Häufig bringt auch Gedankenlosigkeit nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch die Helfer in Gefahr: Wie bei jener Dame, die einen Tiefschneehang ausprobierte, nicht weiterkam und schließlich per Handy um Hilfe rief. Ohne jede Ahnung, wo sie sich befand. Als man ihre Spuren schließlich ortete, drohte die Gefahr einer Lawine. Doch nur selten werden leichtsinnige Verursacher zur Kasse gebeten bei der kostspieligen Bergung. Dabei täte manchem ein fünfstelliger Rettungsbetrag als pädagogische Maßnahme ganz gut, da sind sich alle einig am Berg.

Kein übertriebenes Wehklagen

Im Tal ist die Mutter des Jungen aus dem Helikopter im Krankenhaus eingetroffen. Die Ärzte empfehlen ihr, den Sohn nach dem heftigen Sturz auf den Kopf 48 Stunden stationär überwachen zu lassen. Eigentlich selbstverständlich, schon wegen der Schwere des Aufpralls und der aufwendigen Rettung. Stattdessen verlassen Mutter und Kind wenig später zusammen das Krankenhaus – gegen den Rat der Ärzte. Auch das muss manchem Helfer wie ein Hohn erscheinen.

Familie Paule nimmt den Schulterbruch vom Martl derweil gelassen. Seine Frau erfährt in der Gondel vom Sturz, der Sohn ruft sie auf dem Handy an. Schmunzelnd sagt sie nach dem Auflegen: "Dann wird das wohl nichts mit dem Bergwacht-Fasching." Übertriebenes Wehklagen zählt in ihren Kreisen nicht zum guten Ton.

Etwas später trifft Frau Paule in der Nothilfe ein. Ruhig packt sie die Skistiefel, die dicke Cordhose und den Norwegerpulli in zwei Kliniktüten. Ab nach Hause. Im Gegensatz zum Gatten. Der wird am frühen Nachmittag operiert, drei Tage später entlassen. Ab sofort gilt: Physiotherapie. Die Uhr tickt. Zwar muss er jetzt die lang geplante Ski-Reise nach Colorado absagen, aber kurz vor Ostern will er wieder oben auf dem Kreuzeck stehen. Auf Skiern.

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Platz 10: Obergurgl-Hochgurgl, Österreich

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