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Vom Stahlschnitt bis zur Testfahrt: Wie "Mein Schiff" entsteht

Tausende Menschen waren beteiligt, um die zehn Millionen Einzelteile zusammenzufügen, bis das Kreuzfahrtschiff erstmals mit Passagieren ablegen konnte. Der Fotograf Stefan Pielow hat den Bau der "Mein Schiff 5" auf der Werft über drei Jahre lang begleitet.

Wie Mein Schiff entsteht

Modularen Schiffbau nennt man das Prinzip, nach dem die „Mein Schiff 5“ entsteht. Die Stahlplatten werden zu Blöcken verschweißt, die später zusammengesetzt werden wie ein großes dreidimensionales Puzzle. In dieser Werkshalle entsteht gerade der Kiel des Schiffes, geschweißt wird an den Ausgängen der Seitenstrahlruder. Quer zur Fahrtrichtung befinden sich dort später Antriebssysteme, die den Wendekreis des Schiffes verkleinern und besseres Manövrieren ermöglichen.

Die "Mein Schiff 5“ ist der jüngste Neubau von Tui Cruises, der im Juni 2016 von der Meier Werft im finnischen Turku der Hamburger Reederei übergeben und am 15. Juli von Lena Meyer-Landrut in Travemünde getauft wurde.

Doch bevor das knapp 300 Meter lange Schiff zur Jungfernfahrt aufbrechen konnte, dauerte es drei Jahre, bis der Luxusliner Gestalt annahm. Allein der Rumpf wurde aus 250.000 Einzelteilen zusammengesetzt, ein gewaltiges Puzzlespiel aus 45.000 Tonnen Stahl und 1000 Kilometer Schweißnähten.

Der Fotograf Stefan Pielow hat das Werden von "Mein Schiff 5“ mit der Kamera über viele Monate dokumentiert. In Zusammenarbeit mit dem Mare Verlag und Texten von Martina Wimmer entstand jetzt das Buch "Mein Schiff entsteht", das neben den Bauarbeiten auch einzelne Menschen porträtiert, die wesentlich zum Gelingen des Projektes beigetragen haben – von der Schweißerin über den Innenarchitekten bis zum Produktionsmanager der Kabinenfabrik.

Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke zeigen wir die schönsten Fotografien aus dem Buch, das im Onlineshop von Tui Cruises erhältlich ist.

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