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Formel 1: Erste Startreihe für Ferrari

Für Ferrari hätte das Qualifying nicht besser laufen können: Schumacher sicherte sich die Pole Position, Teamkollege Barrichello machte als Zweiter das Glück für Ferrari perfekt.

Michael Schumacher hat mit der Pole Position auf dem Hungaroring den Grundstein für seinen zwölften Saisonsieg und damit einen weiteren Weltrekord gelegt. Der sechsmalige Formel-1-Weltmeister revanchierte sich mit seiner souveränen Bestzeit im Qualifikationstraining zum Großen Preis von Ungarn zugleich eindrucksvoll für die Schlappe in der zurückliegenden Saison. "Im Vergleich zum Vorjahr waren wir signifikant besser", sagte Schumacher am Samstag strahlend. Teamkollege Rubens Barrichello machte als Zweiter das Glück für Ferrari perfekt: Zum vierten Mal stehen 2004 zwei rote Renner in der ersten Startreihe.

Schumachers Befürchtungen im Vorfeld, auf dem welligen, 4,381 km langen Berg-und-Tal-Kurs bei Budapest «vielleicht nicht siegfähig» zu sein, wurden ebenso schnell wie die dicken Regenwolken vertrieben. Der 35 Jahre alte Kerpener konnte sich über die siebte Pole Position in diesem Jahr und die insgesamt 62. seiner eindrucksvollen Karriere freuen. "Es ist natürlich schön, sich nach der Sommerpause so zurückzumelden, speziell nach dem schlechten Resultat 2003." Da hatte Schumacher nach Startplatz 7 in der Qualifikation als überrundeter Achter im Rennen einen weiteren Dämpfer hinnehmen müssen.

"Wir haben große Fortschritte gemacht"

Jetzt spricht vieles für den vierten Sieg Schumachers am Sonntag in Ungarn nach 1994, 1998 und 2001. "Es wird sicher ein hartes Rennen, aber ich bin zuversichtlich", sagte er nach seiner Runde in 1:19,146 Minuten. "Wir haben große Fortschritte gemacht." Als Grund für den großen Schritt nach vorn auf der Ferrari-Problemstrecke 2003 nannte der 81-malige Grand-Prix-Gewinner die harte und effiziente Arbeit bei den letzten Tests vor den dreiwöchigen Formel-1-Ferien.

Zudem spricht praktisch alles für den vorzeitigen Gewinn der Konstrukteurs-WM für Ferrari. Um zum sechsten Mal in Serie den Marken-Titel zu holen, reichen der Scuderia angesichts von 99 Punkten Vorsprung sogar 9 Zähler weniger als Renault. Schumacher kann seinen siebten Titel dagegen frühestens beim nächsten Rennen in Belgien feiern. Derzeit führt er mit 110 Punkten und damit 36 Zählern Vorsprung vor Barrichello (74).

Schwaches Resultat für McLaren-Mercedes

Die Konkurrenz hatte der Dominanz des roten Duos nichts entgegen zu setzen. Der Spanier Fernando Alonso, im Vorjahr als jüngster Sieger der Grand-Prix-Geschichte und Trainingsschnellster groß gefeiert, musste sich mit 0,850 Sekunden Rückstand mit Rang 5 begnügen. Das die zweite Startreihe bildende BAR-Doppel Takuma Sato/Jenson Button schlüpft nun in die Rolle der härtesten Schumacher-Rivalen.

Williams-BMW und McLaren-Mercedes dürften dem Deutschen dagegen kaum gefährlich werden. Der Brasilianer Antonio Pizzonia entschied zwar das weiß-blaue Teamduell gegen Juan Pablo Montoya für sich, fuhr aber über eine Sekunde langsamer als Schumacher. "Mit den Startplätzen sechs und sieben sind wir nicht ganz zufrieden", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Der Finne Kimi Räikkönen und der Schotte David Coulthard mussten sich im Silberpfeil mit den Rängen 10 und 12 begnügen. "Ein schwaches Resultat. Im Rennen sollten wir allerdings deutlich besser sein", meinte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Darauf hofft auch Nick Heidfeld, dem im Jordan-Ford nur der 16. Platz blieb.

Elmar Dreher, dpa

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?