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Saison 2022 Gehälter in der Formel 1: So viel sollen Hamilton, Verstappen und Co. verdienen

Lewis Hamilton schwenkt einen Union Jack und hat die Augen geschlossen
Lewis Hamilton im Juli 2021 nach dem Sieg beim britischen Grand Prix in Silverstone. Der 37-Jährige führt die Gehaltstabelle der Formel 1-Stars an.
© Bradley Collyer / Picture Alliance
Das Geheimnis um die Gehälter in der Formel 1 schien bislang gut gehütet. Nun soll ein Motorsportportal das Einkommen von Hamilton, Verstappen und Co. recherchiert haben. Die Ergebnisse im Überblick.

Dieser Artikel erschien zuerst bei RTL.de.

Er ist und bleibt die Nummer eins – zumindest in der Gehalts-Tabelle: Lewis Hamilton hat im Gehalts-Vergleich mit seinen Formel-1-Kollegen meilenweit die Nase vorn. Soviel steht fest. Aber wie viel genau die jeweiligen Teams an ihre Fahrer für die Saison 2022 überweisen, das will das Motorsportportal RacingNews365.com im Paddock der Königsklasse recherchiert haben. Sponsoren-Aufschlag oder Performance-Bonus mal außen vorgelassen. Eine Überraschung gibt es unter den Top 3 – weil sich ein ehemaliger Weltmeister seine Dienste königlich bezahlen lässt. Die Gehälter von Hamilton, Max Verstappen und Co. gibt es hier im Überblick.

Pilot (Team)

Gehalt 2022 (in Millionen)

Lewis Hamilton (Mercedes)

40 Mio. Dollar (35 Mio. Euro)

Max Verstappen (Red Bull)

25 Mio. Dollar (21,9 Mio. Euro)

Fernando Alonso (Alpine)

20 Mio. Dollar (17,5 Mio. Euro)

Sebastian Vettel (Aston Martin)

15 Mio. Dollar (13,1 Mio. Euro)

Daniel Ricciardo (McLaren)

15 Mio. Dollar (13,1 Mio. Euro)

Charles Leclerc (Ferrari)

12 Mio. Dollar (10,5 Mio. Euro)

Carlos Sainz (Ferrari)

10 Mio. Dollar (8,8 Mio. Euro)

Valtteri Bottas (Alfa Romeo)

10 Mio. Dollar (8,8 Mio. Euro)

Lance Stroll (Aston Martin)

10 Mio. Dollar (8,8 Mio. Euro)

Sergio Perez (Red Bull)

 8 Mio. Dollar (7 Mio. Euro)

George Russell (Mercedes)

 5 Mio. Dollar (4,4 Mio. Euro)

Lando Norris (McLaren)

 5 Mio. Dollar (4,4 Mio. Euro)

Esteban Ocon (Alpine)

 5 Mio. Dollar (4,4 Mio. Euro)

Pierre Gasly (AlphaTauri)

 5 Mio. Dollar (4,4 Mio. Euro)

Alexander Albon (Williams)

 2 Mio. Dollar (1,8 Mio. Euro)

Guanyu Zhou (Alfa Romeo)

 1 Mio. Dollar (0,9 Mio. Euro)

Mick Schumacher (Haas)

 1 Mio. Dollar (0,9 Mio. Euro)

Nikita Mazepin (Haas)

 1 Mio. Dollar (0,9 Mio. Euro)

Nicholas Latifi (Williams)

 1 Mio. Dollar (0,9 Mio. Euro)

Yuki Tsunoda (AlphaTauri)

 0,75 Mio. Dollar (0,7 Mio. Euro)

Lewis Hamilton (Mercedes)

40 Mio. Dollar (35 Mio. Euro)

Max Verstappen (Red Bull)

25 Mio. Dollar (21,9 Mio. Euro)

Fernando Alonso (Alpine)

20 Mio. Dollar (17,5 Mio. Euro)

Sebastian Vettel (Aston Martin)

15 Mio. Dollar (13,1 Mio. Euro)

Daniel Ricciardo (McLaren)

15 Mio. Dollar (13,1 Mio. Euro)

Charles Leclerc (Ferrari)

12 Mio. Dollar (10,5 Mio. Euro)

Carlos Sainz (Ferrari)

10 Mio. Dollar (8,8 Mio. Euro)

Valtteri Bottas (Alfa Romeo)

10 Mio. Dollar (8,8 Mio. Euro)

Lance Stroll (Aston Martin)

10 Mio. Dollar (8,8 Mio. Euro)

Sergio Perez (Red Bull)

 8 Mio. Dollar (7 Mio. Euro)

George Russell (Mercedes)

 5 Mio. Dollar (4,4 Mio. Euro)

Lando Norris (McLaren)

 5 Mio. Dollar (4,4 Mio. Euro)

Esteban Ocon (Alpine)

 5 Mio. Dollar (4,4 Mio. Euro)

Pierre Gasly (AlphaTauri)

 5 Mio. Dollar (4,4 Mio. Euro)

Alexander Albon (Williams)

 2 Mio. Dollar (1,8 Mio. Euro)

Guanyu Zhou (Alfa Romeo)

 1 Mio. Dollar (0,9 Mio. Euro)

Mick Schumacher (Haas)

 1 Mio. Dollar (0,9 Mio. Euro)

Nikita Mazepin (Haas)

 1 Mio. Dollar (0,9 Mio. Euro)

Nicholas Latifi (Williams)

 1 Mio. Dollar (0,9 Mio. Euro)

Yuki Tsunoda (AlphaTauri)

 0,75 Mio. Dollar (0,7 Mio. Euro)

Formel 1-Stars lassen sich Namen, Erfahrung und einstige Erfolge teuer bezahlen

Dass Rekord-Champion Hamilton und der Vorjahres-Weltmeister Max Verstappen auf Rang eins und zwei liegen ist logisch. Die Besten werden am besten bezahlt. Dass sich jedoch Fernando Alonso mit seinem Gehalt beim Mittelfeld-Rennstall Alpine auf Platz drei schiebt, ist ein Ausrufezeichen. Name, Erfahrung und frühere Erfolge haben anscheinend doch ihren Wert.

Deshalb liegt Sebastian Vettel mit seinen vier Titeln und seiner Popularität mit seinem Aston-Martin-Gehalt von rund 13 Millionen Euro wohl auch auf Platz vier. Er teilt sich den Rang mit seinem Ex-Teamkollegen, dessen besonderer Charme ganz offensichtlich sogar Erfolge in den Schatten stellt und sich auch bei Vertragsverhandlungen positiv auswirkt: Daniel Ricciardo soll genauso viel verdienen wie Vettel. Noch ohne eine lange Siegesliste oder gar Titelambitionen mischt der "Honeybadger" im Gehalts-Ranking also nach den Informationen des Motorsportportals oben mit.

Verstappen-Kollege Perez: Gehalt anscheinend nur "mittelmäßig"

Anders als Verstappens 2021 so wichtiger "Wingman" Sergio Perez: Auch wenn der Mexikaner seinen entscheidenden Teil zum Titelgewinn für die Bullen beigetragen hat, wird er angeblich bezahlt wie ein mittelklassiger Fahrer. Laut dem Bericht liegt Perez' Gehalt im Vergleich nur auf Rang zehn. Noch hinter den Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz, Vettel-Teamkollege Lance Stroll oder sogar Ex-Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas, der ab 2022 sein Gehalt von Alfa Romeo kassiert.

Gewinner 2022: George Russell. Für Hamiltons neuen Teamkollegen wird der Wechsel zu den Silberpfeilen sicher auch finanzielle Vorteile haben. Hingegen muss sich Alexander Albon bei seiner Rückkehr in die Königsklasse vermutlich mit etwas weniger Gehalt begnügen als noch zu Red-Bull-Zeiten.

Das Schlusslicht bildet überraschend kein Haas-Pilot (obwohl auch bei Mick Schumacher seine möglichen Zusatzeinnahmen als Ferrari-Ersatzpilot nicht mit einberechnet sind), sondern AlphaTauri-Fahrer Yuki Tsunoda. Der japanische Youngster soll weiter lernen und leistete sich vergangene Saison viele Fehler. Für eine Gehaltserhöhung fehlen da wohl schlichtweg noch die Argumente.

RTL.de/ana

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