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Managerin gibt Interview: Michael Schumacher macht Fortschritte

Fast elf Monate liegt der schwere Skiunfall von Michael Schumacher zurück. Prognosen über die Genesung des Formel-1-Fahrers will seine Managerin noch nicht abgeben. Er mache aber schon Fortschritte.

Angesichts der Schwere seiner Verletzungen macht Formel-1-Legende Michael Schumacher laut seiner Managerin schon angemessene Fortschritte

Angesichts der Schwere seiner Verletzungen macht Formel-1-Legende Michael Schumacher laut seiner Managerin schon angemessene Fortschritte

Die Genesung von Michael Schumacher erfordert weiterhin Geduld. Nur selten drangen in letzter Zeit Informationen über den gesundheitlichen Zustand des Formel-1-Rekordweltmeisters an die Öffentlichkeit. Seine Familie bat darum, ihre Privatsphäre zu respektieren.

Überraschend hat sich nun Schumachers Managerin Sabine Kehm zu Wort gemeldet. Sie sagt es sei auch weiterhin nicht möglich, eine Prognose über die Genesung des 45-Jährigen abzugeben. "Einen seriösen Ausblick könnte ich nie geben", sagt sie dem Privatsender RTL vor dem Start des Formel-1-Finales in Abu Dhabi. "Das ist einfach nicht möglich in dieser Situation."

Schumacher mache allerdings "Fortschritte, die der Schwere seiner Verletzung angemessen sind", erklärte Kehm. Wie schon so oft mahnte die ehemalige Journalistin: "Man muss der Sache Zeit geben. Ich glaube, man muss wirklich einfach Geduld haben."

Glücklich über die Unterstützung der Fans

Kehm zufolge hält sich der mediale Wirbel um Schumacher mittlerweile in einem erträglichen Rahmen. "Ich würde schon sagen, dass sich die Situation im Großen und Ganzen beruhigt hat. Die Leute haben verstanden, dass diese ganze Sache mit Ruhe und Geduld abgehen muss", erklärte sie. "Sehr viele Leute haben mittlerweile auch sehr viel Verständnis dafür, dass die Privatsphäre in diesem Zusammenhang auch sehr wichtig ist."

Formel-1-Rekordweltmeister Schumacher hatte sich am 29. Dezember vergangenen Jahres im Skigebiet oberhalb von Méribel bei einem Sturz trotz Helm ein schweres Schädelhirntrauma zugezogen. Nach Monaten im künstlichen Koma begann Mitte des Jahres die Rehabilitation. Zunächst in einer Klinik in Lausanne, dann ab September zu Hause am Genfer See.

Die Unterstützung von Fans und Freunden weiß Schumachers Umfeld sehr zu schätzen. "Die Familie ist darüber wirklich sehr glücklich und auch sehr berührt. Nach wie vor erhalten wir sehr viel Zuspruch", sagte Sabine Kehm. "Ich glaube schon daran, dass positive Energie auch Gutes bewirkt. Daher freuen wir uns über den Zuspruch und die Anteilnahme aus der ganzen Welt."

kgi/DPA / DPA

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