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1. Bundesliga: Keine Punkte im Abstiegskampf - Augsburg, Köln und Berlin verlieren

Hertha BSC, der 1. FC Köln und der FC Augsburg wollen per Fernduell den Kampf um die Abstiegsränge ausschießen und am 30. Spieltag den Grundstein für den erfolgreichen Verbleib im Fußball-Oberhaus setzen. Die Versuche endeten zwischen desolat, ungenügend und unglücklich und so blieb der Status Quo bestehen.

Im Kampf um den Abstieg haben der FC Augsburg, der 1. FC Köln sowie Hertha BSC keine Punkte einfahren können - alle drei Teams verloren ihre Begegnungen. Dagegen konnten sich der FSV Mainz und der SC Freiburg mit Siegen wahrscheinlich vor dem Abstieg retten, während der VfB Stuttgart weiter von der Europa League träumen kann.

Köln präsentierte sich einmal mehr ohne Spielfreude und spätestens als das 1:0 gefallen war, brachen die Rheinländer auseinander. Am Ende gewann Mainz mit 4:0 durch Treffer von Eugen Polanski, Mohamed Zidan, Nicolai Müller sowie Adam Szalai.

Die Berliner enttäuschten ebenfalls bei der 1:2-Heimniederlage gegen die nun fast geretteten Freiburger. Roman Hubnik hatte die Breisgauer per Eigentor in Führung gebracht, Sebastian Freis vollendete zum 2:0. Der Anschluss von Hubnik kam dann zu spät.

Einzig der FC Augsburg mühte sich, ging sogar durch Rafael in Führung. Doch Serdar Tasci, Martin Harnik und Vedad Ibisevic drehten das Spiel zugunsten der Stuttgarter und so blieb auch der dritte Anwärter auf den Abstieg beim 1:3 punktlos.

Alle Kellerkinder versuchen sich

Am 30. Spieltag kann man sicherlich noch von keiner endgültigen Vorentscheidung im Kampf um den Abstieg sprechen, der FSV Mainz hatte es allerdings mit dem Heimspiel gegen Köln in der Hand, sich aus dem illustren Kreis der Anwärter auf den Fall in Liga 2 zu entfernen. Anders die Rheinländer, die dringend einen Sieg benötigten, um nicht vollends in die Krise zu schlittern.

Besonders, da Augsburg im Spiel gegen den VfB Stuttgart den Plan hatte, die kurz vom FC Bayern unterbrochene Serie von sechs Spielen ohne Niederlage fortzuführen und den Abstand auf Platz 16 zu vergrößern. Und da die Hertha zeitgleich gegen den SC Freiburg spielte, war klar, im Tabellenkeller würde gepunktet werden und der Schwarze Peter war unterwegs.

Halbzeit 1: Der Schwarze Peter mag den schummrigen Keller

Die normalerweise im Kartenspiel eingesetzte Unglückskarte wagte den berufsübergreifenden Sprung, um am 30. Spieltag im Abstiegskampf mitzumischen. Zunächst erwischte es jedoch kein Kellerkind, sondern mit Sven Ulreich den Keeper des VfB Stuttgart. Ein ungeschicktes Foul im Strafraum bedeutete in der 5. Minute Elfmeter für Augsburg und Rafael besorgte das 1:0.

Schön für Augsburg, schlecht für die Hertha und den FC Köln. Zumal Berlins Roman Hubnik nur kurze Zeit später per Knie ins eigene Gehäuse traf und die Flanke des Freiburgers Garra Dembele im negativen Sinne vergoldete (7.). Als dann die Kölner durch einen Pfiff von Dr. Felix Brych und dem verwandelten Strafstoß von Eugen Polanski ebenfalls in Rückstand gerieten (19.), durften sich die Augsburger als Gewinner der ersten 19 Minuten fühlen.

Doch wer einmal den Schwarzen Peter in der Hand hatte, der wird ihn in den seltensten Fällen wieder los. So auch die Augsburger, die erst in der 24. Minute das 1:1 durch einen Kopfballtreffer von Serdar Tasci hinnehmen mussten und dann nur zehn Minuten später nach einem Treffer von Martin Harnik auf einmal mit 1:2 in Rückstand gerieten.

Wurfgeschosse und Gegentore

Augsburg und Berlin lagen zurück, Zeit also für Köln, das Spiel zu drehen und den Relegationsrang zu verlassen. Doch auch in Mainz nahm das Unglück seinen Lauf. Zudem wurde Lukas Podolski an der Eckfahne von einem Wurfgeschoss im Gesicht getroffen. Eine schlimme Szene, die ihre Fortführung in zwei Gegentreffern fand.

Mohamed Zidan (31.) und Nicolai Müller (37.) sorgten per Doppelschlag für die frühe Entscheidung und Köln musste mit 0:3 in die Kabine gehen. Auch in Berlin (0:1) und Augsburg (1:2) gab es lange Gesichter zu bewundern. Mainz war definitiv enteilt und bei Siegen von Hamburg und Nürnberg am Mittwoch wäre der Dreikampf um den rettenden 15. Platz perfekt.

Halbzeit 2: Köln hält die Stellung – Augsburg kämpft um den Klassenerhalt

Der 1. FC Köln hatte in Halbzeit zwei jegliche Bemühungen eingestellt und präsentierte sich auch in Halbzeit zwei desolat. Szalai überreichte dem FC Gegentor Nummer vier (54.) und Solbakken höchstwahrscheinlich die Papiere – kaum vorstellbar, den Norweger auch am kommenden Wochenende an der Seitenlinie zu sehen.

Auch die Hertha kam nur schwer in die Gänge und nach einem kurzen Zwischenhoch durch einige Aktionen des eingewechselten Pierre-Michel Lasogga war es erneut Hubnik, der großen Anteil am 0:2 der Berliner hatte. Diesmal netzte er zwar nicht selber ein, leistete aber wenig Gegenwehr beim Tor von Sebastian Freis (67.).

Und das bliebe dann immer so - Status Quo!

Während Köln mit 0:4 unterging, durfte in Augsburg noch gehofft werden, beim Stand von 1:2 zumindest einen Punkt einfahren zu können. Die Elf von Trainer Jos Luhukay spielte ordentlich, blieb jedoch glücklos und als Vedad Ibisevic in der 84. Minute das 3:1 erzielte, war auch hier die Messe gelesen.

Völlig unerwartet schickte sich dann die Alte Dame aus Berlin an, zumindest einen Punkt zu ergattern und wer, wenn nicht Hubnik (81.), hätte den Anschluss erzielen können? Das Fragezeichen hätten wir uns in diesem Falle auch sparen können, es handelt sich hier um eine rhetorische Frage. Aber der Treffer kam zu spät und der Status Quo im Tabellenkeller blieb bestehen.

So bleiben die Berliner auf Platz 17, Köln auf Rang 16 und die Augsburger nach ordentlichem Spiel auf dem ersten Nichtabstiegs-Platz. Vier Spiele sind noch zu absolvieren und obwohl die Berliner das vermeintlich leichteste Restprogramm haben, brauchen sie erst einmal einen Sieg, um Köln zu überholen.

Gunnar Beuth

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(