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1. Bundesliga Leverkusen gewinnt in Stuttgart


Nach dem 1:0-Heimsieg gegen Werder Bremen hat Bayer Leverkusen auch am dritten Spieltag beim VfB Stuttgart mit 1:0 gewonnen. Das Tor des Tages erzielte Stefan Kießling.

Ohne Michael Ballack, aber mit VfB-Leihgabe Bernd Leno hat Bayer Leverkusen in Stuttgart seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Der Vizemeister bezwang die Schwaben verdient mit 1:0 (1:0).

Stefan Kießling erzielte in einem unspektakulären Vergleich den verdienten Siegtreffer (28. Minute). Dem VfB Stuttgart gelang erstmals seit 16 Partien in der Bundesliga kein Tor.

Die 53.000 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena bedeuteten Rekord gegen Leverkusen in bislang 33 Heimspielen. VfB-Verteidiger Khalid Boulahrouz sah in der 90. Minute die Gelb-Rote Karte wegen einer Unsportlichkeit.

Ballack nur auf der Bank

Bayer-Trainer Robin Dutt verbannte Ballack erwartungsgemäß auf die Bank. Auf die zweite Sechser-Position neben dem jungen Lars Bender rückte Kapitän Simon Rolfes, der beim 1:0 gegen Werder Bremen nach seiner Einwechslung für Ballack den Siegtreffer erzielt hatte. Sonst gab es keine Veränderungen in der Startformation.

Die Partie plätscherte vor der Pause bei hochsommerlichen Temperaturen weitgehend ohne Höhepunkte vor sich hin. Leverkusen entwickelte jedoch von Beginn an mehr Druck als der ideen- und konzeptlos wirkende VfB. Allerdings konnten die Gäste daraus kaum Kapital schlagen. Am Sechzehnmeterraum war meist Schluss mit ihren Offensivbemühungen.

Stuttgart enttäuscht

Die Stuttgarter enttäuschten und waren gegenüber ihren guten Leistungen in den beiden ersten Spielen nicht wiederzuerkennen. Kaum einer erreichte Normalform. Konsequenz des leb- und lustlosen Gekickes: Die Schwaben hatten keine echte Chance im ersten Durchgang.

Nach einer scharfen Hereingabe Cacaus erwies sich die VfB-Leihgabe Leno zwar etwas unsicher und ließ den Ball abklatschen, aber kein Stuttgarter war zur Stelle. Ansonsten war die neue Nummer 1 im Tor der Werkself bei ihrem zweiten Bundesligaeinsatz nicht gefordert.

Leverkusen hellwach

Die Leverkusener präsentierten sich bei einer vergleichbaren Situation wacher: Kießling erzielte im Nachsetzen die verdiente Führung, nachdem VfB-Keeper Sven Ulreich einen scharfen Distanzschuss von Michal Kadlec unkontrolliert nach vorne abprallen ließ.

Auch nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Stuttgarter zunächst viele Fehlpässe und kamen kaum zu einem vernünftigen Spielaufbau. Aber wenigstens gingen sie mit mehr Einsatzwillen und Engagement zu Werke. Bei der bis dahin besten Möglichkeit schoss Martin Harnik nach einer guten Flanke von Cristian Molinaro knapp vorbei (68.). Leverkusen konnte nur noch selten Entlastungsangriffe starten.

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