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2. Bundesliga Fortuna bleibt oben - St. Pauli siegt in Rostock


Sowohl in Berlin als auch in Rostock wurden die Spiele mit Verspätung abgepfiffen. Während bei Unions 0:0 gegen Düsseldorf Fans zu spät ins Stadion fanden, sorgten unverbesserliche Anhänger in Rostock mit Feuerwerkskörpern für eine Unterbrechung. St. Pauli siegte im Risikospiel mit 3:1.

In einem erneut von Ausschreitungen begleiteten Nordderby hat der FC St. Pauli den FC Hansa Rostock noch tiefer in den Tabellenkeller geschossen. Fortuna Düsseldorf hat unterdessen die ungeschlagene Serie ausgebaut und bleibt vorerst Tabellenführer.

Die Hamburger gewannen vor 24.200 Zuschauern das Duell in der Rostocker DKB-Arena mit 3:1 (1:0). Max Kruse hatte die Gäste nach 40 Minuten in Führung gebracht. Marek Mintal traf nach langer Verletzungspause zum verdienten Ausgleich (50.). Mahir Saglik gelangen die Siegtreffer (80./90.) für die Gäste.

Frühe Unterzahl

Rostock musste von der 8. Minute an in Unterzahl spielen, nachdem Tom Weilandt wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen worden war. In der 41. Minute musste die Partie wegen des Werfens von Feuerwerkskörpern für rund 15 Minuten unterbrochen werden.

St. Pauli war die reifere Mannschaft, auch wenn Rostock nie aufsteckte und den frühen Platzverweis schnell verdaute. In den entscheidenden Momenten aber waren die Gastgeber nicht auf der Höhe. So konnte Saglik beim 2:1 praktisch ungehindert von der Fünf-Meter-Linie einköpfen.

Die Fans zeigten sich einmal mehr von ihrer schlechten Seite: Beim Torjubel nach dem 1:0 zündeten die St.-Pauli-Anhänger in ihrem Block bengalische Feuer. Rostocker Fans schossen darauf Raketen in den Gästeblock, worauf sich der Referee zur Spielunterbrechung gezwungen sah.

Fortuna bleibt in der Erfolgsspur

Fortuna Düsseldorf hat seine Erfolgsserie ausgebaut. Die Rheinländer kamen beim 1. FC Union Berlin zwar nicht über ein 0:0 hinaus, blieben aber auch im 22. Ligaspiel in Serie ohne Niederlage. Mit dem Remis stockte der Tabellenführer am 15. Spieltag sein Punktekonto auf 35 Zähler auf, Topfavorit Eintracht Frankfurt könnte mit einem Erfolg gegen Aachen aber vorbeiziehen.

Union Berlin steht nach dem vierten Unentschieden der Saison mit 22 Zählern auf Rang acht. Die 18.432 Zuschauer im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei sahen eine schwache Partie ohne große Höhepunkte.

Fans stecken im Stau

Die Begegnung begann mit 30 Minuten Verspätung, denn mehrere Fanbusse mit rund 1000 Düsseldorfern steckten stundenlang im Stau. Berlin spielte in der Anfangsphase agil und bestimmte zunächst das Geschehen gegen den Liga-Krösus, der seinerseits mit schnellen Kontern immer wieder für Offensivaktionen sorgte.

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel immer mehr. Düsseldorf erspielte sich zwar ein leichtes Übergewicht, richtig zwingend agierten die Gäste aber nicht.

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