HOME

2. Bundesliga: Fürth auf Platz zwei - Aachen Tabellenletzter

Greuther Fürth konnte trotz eines schwachen Spiels gegen Paderborn dennoch die Aufstiegsambitionen untermauern, denn das Team von Mike Büskens gewann mit 1:0 (0:0). Energie Cottbus konnte sich für die 0:5-Pleite gegen 1860 München vor einer Woche rehabilitieren und schlug Aachen mit 2:0 (0:0).

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre Aufstiegsambitionen untermauert und den zweiten Tabellenplatz erobert. Beim SC Paderborn siegte die Mannschaft von Trainer Mike Büskens mit 1:0 (0:0). Alemannia Aachen wartet auch nach dem vierten Spieltag noch auf den ersten Punkt. Gegen Energie Cottbus kassierte das Team beim 0:2 (0:0) die vierte Pleite in Serie.

Nöthe trifft erneut

In der ersten Hälfte war Paderborn das bessere von zwei schwachen Teams. Doch das entscheidende Tor erzielte Fürth in Halbzeit zwei. Christopher Nöthe markierte in der 59. Minute nach einer Ecke per Kopf vor 6174 Zuschauern das Tor des Tages. Spielerisch aber hatten die Gäste in Ostwestfalen nur wenig zu bieten. Die Paderborner blieben dennoch im zweiten Heimspiel der Saison ohne Sieg.

Es war über weite Strecken eine wenig überzeugende Vorstellung von beiden Teams. Die Fürther zogen sich meist in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Fehler des Gegners. Den Paderbornern fehlten aber die Ideen, um den vielen Platz optimal auszunutzen und ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Der Unterschied der beiden Teams lag vor allem in der Chancenverwertung. Während Paderborns Enis Alushi aus 13 Metern nur die Latte traf, erzielte auf der Gegenseite nur Augenblicke später Nöthe das Siegtor.

Aachen wieder ohne Sieg

Während Cottbus sich für die 0:5-Pleite der vergangenen Woche rehabilitierte, wartet Aachen weiter auf den ersten Sieg. Die Gäste siegten vor 13.929 Zuschauern durch Tore von Ivica Banovic (53.) und Dimitar Rangelow (74.). Bei der Alemannia sah Sergiu Radu (59. Minute) nur fünf Minuten nach seiner Einwechselung wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Die Verunsicherung nach dem schlechten Saisonstart mit null Punkten und nur einem Tor war den Hausherren deutlich anzumerken. Viele Fehlpässe, wenig Risiko und keine einzige Torchance in der ersten Halbzeit prägten das Bild des erneut offensiv aufgestellten Tabellenletzten. Erst nach dem Gegentreffer und dem Platzverweis in der zweiten Halbzeit reagierte Aachen mit wütenden Angriffen. Doch mitten in der Sturm- und Drangphase schloss Rangelow einen Konter mit dem zweiten Cottbusser Tor ab.

sportal.de / sportal

Wissenscommunity