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2. Bundesliga: Greuther Fürth beseitigt letzte Zweifel

Nun gibt es auch keine theoretischen Zweifel mehr: Durch ein 1:1 beim FSV Frankfurt steht Greuther Fürth endgültig als Aufsteiger fest. Die Franken sind der 52. Vereien, der es in die Bundesliga geschafft hat.

Die Abschiedstournee der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Fußball-Bundesliga hat mit einem Remis begonnen. Die nach all der Aufstiegsfeierei nicht ganz frisch wirkenden Franken erreichten zum Auftakt des 32. Spieltages am Freitagabend nur ein 1:1 (0:1) beim FSV Frankfurt - für die Hessen ein wichtiger Punkt auf dem Weg zum Klassenverbleib im Unterhaus. Nicht ganz so vielversprechend vor dem Schlussspurt ist die Ausgangslage von Energie Cottbus. Die Brandenburger kamen gegen den VfL Bochum ebenfalls nur zu einem 1:1 (1:0) und bleiben stark abstiegsgefährdet. Torlos endete die Begegnung zwischen Eintracht Braunschweig und dem MSV Duisburg.

Der mehrtägige Partymarathon nach dem ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte hatte den Fürthern offenkundig nicht sonderlich gut getan. "Wir haben in den letzten Tagen schon ordentlich gefeiert", gestand Präsident Helmut Hack im Vorfeld, "trotzdem haben wir noch mal drei Siege zum Saisonabschluss angepeilt."

Am Bornheimer Hang in Frankfurt fehlte dem Team von Trainer Mike Büskens neben der Ruhe aber auch die Durchschlagskraft, zudem musste der Tabellenführer schon von der 17. Spielminute an einem Rückstand hinterherlaufen - ein ungewohntes Gefühl. Aus kurzer Distanz brachte Björn Schlicke den FSV in Führung, nachdem Torwart Max Grün einen Kopfball von Ilijan Micanski zuvor nur nach vorn hatte abprallen lassen. Mit einem Strafstoß-Treffer verhinderte Bernd Nehrig (75.) immerhin die erste Fürther Niederlage seit dem 3. Februar.

Cottbus muss weiter zittern

Mit ein wenig Effizienz hätte sich Cottbus aus dem Tabellenkeller befreien können: Gegen biedere Bochumer nutzte der Niederländer Jules Reimerink (33.) zwar eine der wenigen Möglichkeiten zum 1:0, doch schon kurz nach der Pause nahm Bochums Kevin Vogt (58.) eine Einladung von Dennis Sörensen dankend zum Ausgleich an. Im eigenen Stadion wartet Cottbus nun schon seit fünf Partien auf einen Erfolg. Bochum dürfte angesichts eines Sieben-Punkte-Vorsprungs auf den Relegationsrang wie der gleichauf liegende FSV Frankfurt kaum mehr auf einen Abstiegsplatz rutschen, Cottbus muss mit zwei Zählern weniger (32) als die beiden Kontrahenten schon stärker bangen.

Große Höhepunkte bekamen die rund 20.000 Zuschauer in Braunschweig erwartungsgemäß nicht zu sehen - für die Eintracht und Duisburg geht es in den restlichen Partien um nicht mehr viel. Etwas agiler waren noch die Gastgeber, bei denen sich die Zwillinge Gianluca und Raffael Korte ein ums andere Mal in Szene setzten. Tore aber konnten auch die beiden 21-jährigen Braunschweiger Offensivkräfte nicht beisteuern.

dho/DPA / DPA

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