HOME

2. Bundesliga: Paderborn bleibt im Aufstiegsrennen - Wolf beim Debüt geschlagen

Der SC Paderborn gehört weiter zum Kandidatenkreis der Aufsteiger. Die Ostwestfalen bezwangen Rostock mit 2:0 und verdarben somit Gäste-Coach Wolfgang Wolf den Einstand. Tief im Tabellenkeller steckt auch der KSC, der 1:3 in Duisburg unterlag. 1860 München besiegte Braunschweig mit 3:0.

Das Überraschungsteam des SC Paderborn lässt im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga nicht locker. Zum Auftakt des 18. Spieltages bezwangen die Ostwestfalen Hansa Rostock mit 2:0 (1:0) und verdarben damit Hansas neuem Coach Wolfgang Wolf den Einstand beim Ostsee-Club.

Tief im Tabellenkeller steckt auch der Karlsruher SC fest, der beim MSV Duisburg mit 1:3 (0:1) verlor und damit schon seine vierte Niederlage hintereinander einstecken musste. 1860 München bezwang im dritten Spiel Eintracht Braunschweig mit 3:0 (1:0).

Freistoß bringt SCP in Front

"Ich bin absolut überzeugt, dass wir das hinbekommen können", hatte Wolf kurz vor seiner ersten Partie für die abstiegsgefährdeten Rostocker seinen Mannen Mut gemacht. Doch nach dem Anpfiff lief es wie so oft in den vergangenen Wochen für den Aufsteiger: Mit einem feinen Freistoß in den Winkel brachte Alban Meha (17. Minute) zunächst die Hausherren in Front. Kurz vor der Pause hatte Rostock dann Glück, als Paderborns Markus Krösche einen Foulelfmeter (44.) nur an den Pfosten setzte.

Rostock wehrte sich und kam durchaus zu guten Gelegenheiten. Doch vor dem Tor war den Gästen die Verunsicherung deutlich anzumerken, auch gute Chancen ließen Wolfs Schützlinge aus. Eiskalt agierte dagegen Paderborn: Nick Proschwitz traf mit seinem elften Saisontor kurz nach der Pause (51.) zur Entscheidung.

Andersen weiter ohne Punkt

Nichts zu holen gab es auch für Rostocks Tabellennachbarn Karlsruhe: In Duisburg gerieten die Gäste nach einem Patzer von Keeper Dirk Orlishausen früh durch ein Tor von Goran Sukalo (3.) in Rückstand. Nach der Pause trafen Emil Jula (57.) und Daniel Brosinski (71.) für den MSV. Bogdan Müller konnte für die harmlosen Gäste nur verkürzen (59.). Am Ende stand die vierte Niederlage in Serie für den KSC, der auch unter Trainer Jörn Andersen nicht aus dem Tabellenkeller kommt.

Seinen Aufwärtstrend setzte 1860 München fort, das allerdings beim Heimsieg gegen den Neuling aus Braunschweig vor allem durch seine Cleverness überzeugte. Lange dominierten die Gäste die Partie, doch über Zählbares durften sich nur die Löwen freuen: Stefan Aigner brachte die Münchner (32.) in Führung. Nach dem Wechsel machten Djordje Rakic (58.) und Benjamin Lauth (65.) alles klar.

sportal.de / sportal

Wissenscommunity