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"11+11-Regeln für sicheren Spielbetrieb" Torwarthandschuhe für alle, spezieller Hygieneball: "Titanic" veräppelt Bundesliga-Schutzkonzept

"Titanic" präsentiert DFL "Torona-Konzept"
"Titanic"-Redakteure vor der DFL-Zentrale in Frankfurt am Main
© Arne Dedert / DPA
Ab diesem Wochenende rollt der Ball wieder in der Fußball-Bundesliga. Grund genug für das Satiremagazin "Titanic", der DFL einen Besuch abzustatten und ein eigenes "Torona-Konzept" für den Neustart vorzulegen.

Das Satiremagazin "Titanic" hat der DFL vor den geplanten Bundesliga-Geisterspielen am Wochenende ein "Torona-Konzept" präsentiert - stand aber vor verschlossenen Türen. Bei der Aktion vor der Zentrale der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt/Main hatte die vierköpfige Delegation des Magazins am Dienstag einen Geschenkkorb und Handzettel mit den "11+11-Regeln für einen sicheren Spielbetrieb" mitgebracht. Die Dachorganisation der 36 Proficlubs empfing die "Titanic"-Abordnung aber nicht. 

Mit sicherem Abstand und Mund-Nasen-Schutz kickte das Quartett um "Titanic"-Chefredakteur Moritz Hürtgen vor dem DFL-Eingang mit einem vakuumierten Hygieneball mit doppelter Haarnetzhülle. Zwei Pappkameraden standen für den sicheren Abstand in der Freistoßmauer. 

"Titanic"-Redakteure mit "11+11"-Regeln für DFL

In den "11+11"-Regeln sind unter anderem Torwarthandschuhe für alle 22 Spieler auf dem Platz, Rote Karten für die Profis, die ausspucken, und - nach dem Motto "Einlaufkinder statt Kitas" - drei Kinder pro Spieler beim Einlaufen vorgesehen. Trainer sollen zudem - systemrelevant - nur mit Einser-Ketten spielen. Desinfektionsmittel soll über den Rasensprenger versprüht werden.

mod DPA

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