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Später Siegtreffer: 1860 München setzt Ausrufezeichen im Abstiegskampf

Die Vereine im Tabellenkeller der 2. Bundesliga rücken ganz eng zusammen: Nach dem Sieg von 1860 München gegen Braunschweig und der Frankfurter Niederlage in Sandhausen sind gleich vier Teams nur einen Punkt voneinander entfernt.

Daniel Bierofka

Perfekter Einstand: Daniel Bierofka, neuer Trainer des abstiegsgefährdeten TSV 1860 München, beim Spiel gegen Braunschweig

Daniel Bierofka hat den TSV 1860 München bei seinem Debüt als Cheftrainer von einem direkten Abstiegsplatz geführt. Der Nachfolger von Benno Möhlmann konnte in der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag einen späten 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig bejubeln. Der eingewechselte Joker Rubin Okotie erzielte vor 20.800 Zuschauern in der 87. Spielminute mit einem Kopfball das erlösende und verdiente Tor. Mit 28 Punkten rückte 1860 drei Spieltage vor Saisonende auf den Relegrationsrang 16 vor. Bei den längst gesicherten Braunschweigern konnte Trainer Torsten Lieberknecht wegen einer Magen-Darm-Grippe nicht auf der Bank sitzen.

Der SV Sandhausen hat zeitgleich den Klassenverbleib perfekt gemacht und die Abstiegssorgen des FSV Frankfurt vergrößert. In einer schwachen Partie setzte sich der SVS am Sonntag mit 1:0 (0:0) gegen die Hessen durch. Korbinian Vollmann (59. Minute) schoss vor 4786 Zuschauern den entscheidenden Treffer für die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz. Während Sandhausen drei Spieltage vor Saisonende nun elf Punkte Vorsprung vor dem Relegationsrang hat, muss der FSV weiter zittern. Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Falko Götz trennt den FSV nur ein Punkt von Platz 16.

1860 München auf Relegationsrang - Sandhausen gerettet

Fabian Klos hat mit drei Treffern beim 4:2 (1:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth letzte Zweifel am Ligaverbleib von Arminia Bielefeld beseitigt. Klos machte am Sonntag vor 14.605 Zuschauern mit seinen Saisontoren neun bis elf in der 20., 50. und 60. Minute den dritten Saison-Heimsieg der Ostwestfalen fast allein perfekt. Julian Börner, der kurz zuvor in einer kuriosen Szene noch das Aluminium des eigenen Gehäuses getroffen hatte, erhöhte auf 4:1 (75.). Die im sicheren Mittelfeld positionierten Franken waren durch Robert Zulj (15.) in Führung gegangen. Das 2:4 (90.) resultierte aus einem Börner-Eigentor.

tim / DPA

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