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Bundesliga im stern-Check Calhanoglus Traumtor sollten Sie noch einmal sehen


Borussia Mönchengladbach hat der Liga gezeigt, wie man den Bayern etwas entgegen setzt. Für das Traumtor des Spieltages sorgte ein Leverkusener.
Von Thomas Krause

So liefen die Spiele

Hier finden Sie alle Ergebnisse, Tabellen und Highlights im Überblick.

Aufreger des Spieltags

Stand Martin Harnik bei seinem 1:1-Ausgleichstor für den VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt nun im Abseits oder nicht? Mit bloßem Auge konnte man erkennen, dass er im Abseits stand - doch der Ball kam von einem Frankfurter Spieler in den Fuß des Stuttgarter Stürmers. Harnik machte sich keine Gedanken, sondern schoss den Ball ins Tor. Zwei Minuten später brachte Harnik dann noch Stuttgart in Führung, am Ende stand es 5:4 für Harniks Klub. Ohne Harniks (vermeintliches) Abseitstor wäre es also Unentschieden ausgegangen. Doch Schiedsrichter Christian Dingert ließ das 1:1 gelten. Ob er damit richitg lag, darüber dürften die Meinungen nicht nur in Frankfurt und Stuttgart auseinander gehen.

Dieses Tor sollten Sie (noch mal) sehen

Im Spiel von Bayer 04 Leverkusen gegen den FC Schalke 04 trat Hakan Calhanoglu in der 53. Minute einen Freistoß. Der Ball hob sich über die Mauer und senkte sich - unhaltbar für Schalkes Torwart Ralf Fährmann - in den Winkel des Tors. Ein Super-Schuss. Calhanoglu hat mal wieder bewiesen, dass er mit 20 Jahren schon einer der besten Freistoß-Schützen der Bundesliga ist.

Gewinner des Spieltages

So selbstbewusst wie Borussia Mönchengladbach ist in der Bundesliga lange kein Gegner mehr gegen den FC Bayern München aufgetreten. Über die insgesamt 95 Minuten erspielten sich die Gladbacher sogar die besseren Torchancen, drängten die Bayern zeitweise an den eigenen Strafraum zurück und zeigten nur in der Chancenverwertung Schwächen. Ein Sieg über die Bayern hätten sie sich nach dieser Leistung verdient. Zumindest konnte sich der BVB für den kommenden Spieltag anschauen, wie man die Bayern in Schach hält. Doch ob die Borussia aus Dortmund nach der Niederlage gegen Hannover dafür das nötige Selbstbewusstsein hat?

Verlierer des Spieltages

Nach der 0:1-Niederlage im Freitagsspiel gegen den 1. FC Köln hat Werder Bremen seinen Trainer Robin Dutt entlassen. Im Sommer 2013 hatte Dutt den Posten als DFB-Sportdirektor aufgegeben, um Trainer in Bremen zu werden. Seine Bilanz bei 43 Spielen als Werder-Coach: 10 Siege, 13 Unentschieden, 20 Niederlagen. Auch bei seiner vorherigen Trainerstation Leverkusen sieht seine Bilanzen ähnlich bescheiden aus. Dutt dürfte es schwer haben, einen neuen Job als Bundesliga-Trainer zu bekommen.

Bild des Bundesliga-Wochenendes


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