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Bundesliga Nach 1:3 gegen Bremen: Schalke-Coach Wagner vor dem Aus - BVB verliert in Augsburg

Schalke-Coach David Wagner schaut auf die Uhr
Ist seine Zeit auf Schalke abgelaufen? Nach null Punkten und 1:11-Toren aus zwei Spielen erwarten viele die Demission von Trainer David Wagner
Nach nur zwei Spieltagen steht Schalke-Coach David Wagner vor dem Aus. Die Knappen verloren 1:3 gegen Bremen. Bayern-Rivale BVB ließ Federn. Auch Gladbach, Leipzig und Leverkusen ließen Punkte.

Eine Woche nach dem 0:8 beim FC Bayern hat der FC Schalke 04 am Abend auch das Krisen-Duell mit Werder Bremen verloren. Im eigenen Stadion unterlagen die Königsblauen den Norddeutschen mit 1:3 (0:2). Seit 18 Spielen und acht Monaten wartet der Tabellenletzte nun auf einen Sieg - Trainer David Wagner droht nun schon nach dem zweiten Spieltag der Fußball-Bundesliga die Beurlaubung. An der Tabellenspitze steht zumindest vorübergehend der FC Augsburg nach dem 2:0 (1:0) gegen Vize-Meister Borussia Dortmund.

Die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich gewann am Samstag gegen den Vize-Meister Borussia Dortmund mit 2:0 (1:0) und steht mit sechs Punkten aus zwei Spielen vorerst auf Platz eins. Felix Uduokhai (40.) und der Ex-Schalker Daniel Caligiuri (54.) schockten den BVB, dem trotz deutlicher Überlegenheit und mehr Ballbesitz und Torchancen keine Treffer gelangen und der damit bereits am zweiten Spieltag einen überraschenden Rückschlag erlebte.

Schalke: Aufregung um Spuck-Attacke von Kabak 

Ruhrpott-Rivale Schalke steckt dagegen längst in einer tiefen Krise. Wie schon in der Vorwoche zeigten die Knappen erschreckend wenig Gegenwehr. Mit drei Toren schoss der überragende Niclas Füllkrug (22./37./59./Foulelfmeter) die zuvor ebenfalls kriselnde Elf von Florian Kohfeldt zum Sieg. Mark Uth (90.+3) gelang lediglich ein wenig Ergebniskosmetik. Für Diskussionen sorgte Schalkes Abwehrspieler Ozan Kabak, der - von den Fernseh-Kameras eingefangen - in Richtung des am Boden liegenden Ludwig Augustinsson spuckte.

Im Top-Duell des zweiten Spieltages trennten sich Bayer Leverkusen und RB Leipzig am Nachmittag 1:1 (1:1). zwischen den beiden letztjährigen Champions-League-Teilnehmern Bayer Leverkusen und RB Leipzig entwickelte sich eine spektakuläre Anfangsphase. Emil Forsberg brachte die Gäste in Führung (14.), Kerem Demirbay gelang schnell der Ausgleich für die Leverkusener (20.). Sieben Minuten später erlebte Leipzigs norwegischer Neuzugang Alexander Sörloth sein Bundesliga-Debüt - früher als gedacht und zu diesem Zeitpunkt nicht freiwillig. Der 24-Jährige kam für den verletzten Yussuf Poulsen - Tore gelangen aber weder ihm noch anderen in der zweiten Hälfte. 

Skandalclub Mainz geht unter

Drei Tage nach dem spektakulären Spielerstreik verlor der FSV Mainz 05 zu Hause gegen Aufsteiger VfB Stuttgart 1:4 (1:1). Die Mainzer gingen zwar durch Robin Quaison in Führung (13.). Doch Silas Wamangituka (45.), Daniel Didavi (61.), Mateo Klimowicz (80.) und Sasa Kalajdzic (86.) drehten die Partie zugunsten der Schwaben. Die Gelb-Rote Karte gegen Pascal Stenzel (90.+1) konnten sie verschmerzen. Bei den Mainzern sah Moussa Niakhaté Gelb-Rot (77.). Nach der heftigen Niederlage dürfte sich damit die Unruhe bei den Mainzern und Trainer Achim Beierlorzer noch deutlich verstärken. 

Borussia Mönchengladbach enttäuschte im ersten Heimspiel der Saison und kam gegen den 1. FC Union Berlin nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Der französische Torjäger Marcus Thuram schoss die Borussia bei seinem Startelf-Comeback nach längerer Verletzungspause zwar mit 1:0 in Führung (56.). Doch Unions Nico Schlotterbeck (79.) traf zum Ausgleich und vermieste Gladbachs Torwart Yann Sommer, der zum 200. Mal in der Bundesliga zwischen den Pfosten stand, das Jubiläum.

Neuling Arminia Bielefeld feierte im ersten Erstliga-Heimspiel seit elf Jahren einen späten 1:0 (0:0)-Sieg gegen den 1. FC Köln. Joan Simun Edmundsson von den Färöer (78.) die Gastgeber zum Heimerfolg.

FC Bayern ohne Spiel im Vorteil

Der deutsche Meister FC Bayern spielt nach dem Supercup-Sieg gegen den FC Sevilla erst am Sonntag bei 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr) - und konnte die Ergebnisse des Samstags mit Genugtuung hinnehmen. Im zweiten Sonntagsspiel stehen sich der SC Freiburg und der VfL Wolfsburg (18.00 Uhr) gegenüber. Die Freiburger und die Münchner hatten ihre ersten Saisonspiele am vergangenen Wochenende jeweils gewonnen.

dho DPA

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