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TSG-Mäzen übel beleidigt "Kann mir nicht erklären, warum die mich so anfeinden" - das sagt Dietmar Hopp zu den Pöbel-Plakaten

Nach Hopp-Schmähungen: Fans wehren sich gegen Pauschalkritik


Bayern-Fans sorgen beim Auswärtsspiel in Sinsheim für einen Eklat.


Aus Solidarität mit BVB-Anhängern, die nach Schmähungen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp mit Kollektivstrafen belegt wurden, zeigen auch die Münchner Ultras beleidigende Spruchbänder.


Schiedsrichter Dingert unterbrach die Partie daraufhin zweimal.


Nach fast 20-minütiger Pause kehrten die Teams auf den Rasen, schoben sich in Absprache mit Dingert aber nur noch den Ball hin und her.


Die Reaktionen im Netz fallen sehr unterschiedlich aus.


Einen nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag zur Güte macht dieser Fußballfan ...
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Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp wird immer wieder angefeindet – zuletzt sorgten die Plakate der Bayern-Fans beim Spiel in Sinsheim für Schlagzeilen. Nun äußert sich Hopp erstmals selbst dazu.

Sein Verein unterlag den übermächtigen Bayern am Samstag mit 0:6 – doch für Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp dürfte das nur am Rande eine Rolle gespielt haben. Erneut wurde er auf Plakaten im Stadion übel beleidigt: Bayern-Fans bezeichneten ihn unter anderem als "Hurensohn".

Es ist nicht das erste Mal, dass Hopp so angefeindet wird. Dennoch will er vor Hass-Plakaten und -Tiraden gegnerischer Fans nicht kapitulieren. 

Dietmar Hopp: "Ich kann mir nicht erklären, warum die mich so anfeinden"

"Warum soll ich nicht mehr in mein Stadion gehen? Die Personen, die das anrichten, müssen dann halt weg bleiben. Ich warte jetzt gespannt ab, wie das jetzt alles ins Rollen kommt", sagte der Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag in einem Sport1-Interview.  

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und die Bayern-Spieler solidarisierten sich am Samstag mit TSG-Mäzen Dietmar Hopp
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (vorne rechts) und die Bayern-Spieler solidarisierten sich am Samstag mit dem attackierten TSG-Mäzen Dietmar Hopp
© Revierfoto / Picture Alliance

Warum der Milliardär immer wieder als Zielscheibe in der Fußball-Bundesliga auserkoren wird, ist ihm selbst ein Rätsel. "Wenn ich nur im Entferntesten wüsste, was diese Idioten von mir wollen, dann würde es mir alles leichter fallen, das zu verstehen", sagte der 79-Jährige. "Ich kann mir nicht erklären, warum die mich so anfeinden. Das erinnert an ganz dunkle Zeiten."

Bayern-Spieler und -Funktionäre solidarisierten sich mit Hopp

Wegen Schmähungen durch Anhänger des FC Bayern war am Samstag die Partie der Münchner bei der TSG zweimal unterbrochen worden. Die Bayern-Führungsriege und zahlreiche Spitzenfunktionäre solidarisierten sich mit Hopp. "Mir geht es den Umständen entsprechend. Es ist leider eine neue Dimension erreicht", sagte er. "Ich habe diese Solidarität gesehen und gespürt und es ist natürlich eine große Hilfe, dass da jetzt durchgegriffen wird." 

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ermittelt. Das DFB-Sportgericht hatte zuletzt Fans von Borussia Dortmund für die nächsten zwei Jahre von Spielen in Sinsheim ausgeschlossen, weil sie Hopp erneut auf einem Plakat im Fadenkreuz gezeigt hatten.

mik DPA

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