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Fußball-Bundesliga: Hoffenheim verdirbt Hildebrand-Comeback

Ex-Nationaltorwart Timo Hildebrand stand bei Eintracht Frankfurt seit langer Zeit das erste Mal wieder in der Bundesliga zwischen den Pfosten. Leider war das Comeback nicht so erfolgreich wie erhofft.

Hoffenheims Adam Szalai (r.) bejubelt mit Andreas Beck sein Tor zum 2:1

Hoffenheims Adam Szalai (r.) bejubelt mit Andreas Beck sein Tor zum 2:1

1899 Hoffenheim hat den Höhenflug von Eintracht Frankfurt beendet und Ex-Nationaltorwart Timo Hildebrand das Bundesliga-Comeback verdorben. Durch den späten Treffer von Roberto Firmino (87. Minute) verlor die Mannschaft des Ex-Nationaltorhüters am Freitagabend etwas unglücklich mit 2:3 (0:1) und fiel in der Tabelle hinter die Kraichgauer zurück. In einer in der Schlussphase turbulenten Begegnung vor 28.331 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena waren Ex-Nationalkeeper Hildebrand bei seiner Rückkehr nach gut einem Jahr im Oberhaus auch die beiden ersten Gegentore durch Kevin Volland (43.) und Adam Szalai (65.) nicht anzukreiden. Die Hessen steckten nie auf und kamen durch Stefan Aigner (58.) und Haris Seferovic (77.) zweimal zurück.

Durch eine Verletzung von Niklas Süle wurde Hoffenheims Coach Markus Gisdol bereits früh zum Umbau seiner Abwehr gezwungen. Der U21-Nationalspieler knickte nach einem Zweikampf mit Seferovic um und musste mit Verdacht auf eine schwere Verletzung am linken Knie vom Feld. Für Süle, der zur Untersuchung in die Uni-Klinik nach Heidelberg gebracht wurde, kam nach zehn Minuten Tobias Strobl in die Partie.

Die Gastgeber brauchten einige Zeit, um sich von diesem Schreck zu erholen. Weil Volland und Roberto Firmino zunächst gut abgeschirmt wurden, konnten die Kraichgauer ihr Spiel gegen zweikampfstarke Frankfurter nicht wie gewohnt aufziehen. Hildebrand musste bei seinem Comeback im Tor der Eintracht erstmals in der 19. Minute bei einem Kopfball von Anthony Modeste richtig zupacken. Ansonsten wurde der Keeper, der im November 2013 für den FC Schalke 04 letztmals erstklassig gespielt hatte, an seiner ehemaligen Wirkungsstätte mehr als eine halbe Stunde lang kaum geprüft.

Volland umkurvt Hildebrand

Erst nach 36 Minuten drohte dem Tor der Hessen erstmals echte Gefahr, als Roberto Firmino steil auf Tarik Elyounoussi spielte, dessen Schuss um Zentimeter am langen Eck vorbeiflog. Auf der Gegenseite stand Liga-Toptorjäger Alexander Meier im Schatten der aufmerksamen 1899-Abwehr, die den 31-Jährigen vor der Pause nur einmal aus den Augen ließ. Da schoss Meier den Ball allerdings etwas überhastet Torhüter Oliver Baumann direkt in die Arme (12.).

Viele Fehlpässe auf beiden Seiten hemmten immer wieder den Spielfluss und machten das Geschehen fast zu einer Art Pingpong-Fußball. Roberto Firmino behielt als einer der wenigen stets den Überblick. Nach einem schnellen Konter legte der brasilianische Nationalspieler seinem Teamkollegen Volland den Ball in den Lauf. Dieser umkurvte auch noch Hildebrand und vollendete mühelos zum 1:0 - sein drittes Saisontor.

Hoffenheim schlug zurück

Im zweiten Durchgang ergriff die Eintracht die Initiative und wurde prompt mit dem Ausgleich belohnt, als Aigner eine Flanke von Bastian Oczipka volley nahm und Baumann keine Chance ließ. Zuvor hatte Schiedsrichter Jochen Drees nach einem Foul von Andreas Beck den Vorteil laufen lassen. Dieser Treffer schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, die dem zweiten Treffer nahe waren, als Timothy Chandler (60.) mit seinem Schuss am Außenpfosten scheiterte.

Aber Hoffenheim schlug eiskalt zurück. Als Hildebrand einen Schuss des Ex-Hoffenheimers Pirmin Schwegler aus spitzem Winkel durchrutschen ließ, staubte der gerade eingewechselte Szalai zum 2:1 ab - wenngleich wohl aus Abseitsposition. Danach lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Nachdem ein Schuss von Elyounoussi am Pfosten gelandet war (76.), gelang Seferovic im Gegenzug der erneute Ausgleich für die Eintracht. Den sicher geglaubten Punkt entriss den Hessen wenig später Roberto Firmino.

tkr/Ulrike John/Eric Dobias/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(