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Champions League: Heimniederlage und zwei Verletzte - FC Bayern vor ganz schwerer Aufgabe in Madrid

Der FC Bayern München hat das Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid verloren. Auf den deutschen Rekordmeister wartet am Dienstag in Madrid eine denkbar schwere Aufgabe.

Thomas Müller hatte in der Champions League bereits nach wenigen Sekunden die Führung auf dem Fuß, vergab aber

Thomas Müller hatte bereits nach wenigen Sekunden die Führung auf dem Fuß, vergab aber. Am Ende verlor der FC Bayern gegen Real Madrid und hat schlechte Chancen auf das Finale der Champions League.

DPA

War's das schon wieder gegen Real, FC Bayern? Auch ohne Tore von Cristiano Ronaldo droht der Titelverteidiger erneut zur Endstation der Münchner in der Champions League zu werden. Wie vor einem Jahr im Viertelfinale verlor der deutsche Fußball-Serienmeister das Hinspiel im eigenen Stadion mit 1:2 (1:1). Das Team von Trainer Jupp Heynckes müsste beim Rückspiel am 1. Mai in Madrid über sich hinauswachsen, um doch noch zum sechsten Mal ins Endspiel zu kommen.

An einem bitteren Mittwochabend verloren die stürmischen Münchner Triple-Jäger vor 70.000 Zuschauern auch noch Arjen Robben und Jérôme Boateng durch Verletzungen. Für weitere Schreckmomente sorgten mit ihren Toren der Brasilianer Marcelo (44. Minute) und Marco Asensio (57.). Die Bayern hatten durch Joshua Kimmich (28.) verdient geführt - genauso wie beim 1:2 im Heimspiel 2017. Dem folgte damals nach einem großen Kampf der 2:4-K.o. nach Verlängerung in Spanien.

Arjen Robben früh verletzt raus

Eine knisternde Spannung herrschte in der ausverkauften Allianz Arena, als das Gigantentreffen begann. Jupp Heynckes hatte die Bayern in seinem letzten internationalen Heimspiel maximal offensiv aufgestellt. Entsprechend nahm die Begegnung ohne Abtasten schnell Fahrt auf, doch schon nach knapp fünf Minuten musste der deutsche Meister einen Schock verkraften. Arjen Robben, Siegtorschütze des Finales in der Königsklasse 2013, musste nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden. Thiago rückte für den Niederländer ins Mittelfeld.

Die Gastgeber mussten sich taktisch neu aufstellen und taten sich sehr schwer, Lücken im dichten Netz von Real zu finden. Auch Thiago hatte Probleme und leistete sich einfache Ballverluste. Madrid übernahm die Kontrolle, doch nach der ersten Chance des bis dahin gut ausgeschalteten Superstars Ronaldo (27.) ging München in Führung. Der starke James spielte Kimmich frei - und der Nachfolger von Philipp Lahm narrte Madrids überraschten Keeper Keylor Navas mit einem Schuss in die kurze Ecke.

Auch Jérôme Boateng lädiert ausgewechselt

Bitter wurde es, als in der 34. Minute auch noch Innenverteidiger Jérôme Boateng vom Rasen musste. Der Weltmeister verletzte sich bei einem Vorstoß unglücklich und wurde durch Niklas Süle ersetzt. Trotzdem drängte München gegen das zwischenzeitlich nicht mehr ganz so gut organisierte Madrid auf den zweiten Treffer. Nachdem Franck Ribéry (34.), Mats Hummels (41.) und Thomas Müller (42.) scheiterten, erzielte jedoch Marcelo wie aus dem Nichts den Ausgleich. Zuvor hatte Javi Martínez über den Ball geschlagen und den Treffer ermöglicht. Keeper Sven Ulreich war bei dem platzierten Schuss ohne Chance.

Im 25. Europapokalduell beider Mannschaften drängte München zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit auf die erneute Führung. Doch nach einem schlimmen Fehlpass von Rafinha im Mittelfeld drehte Real das Spiel. Der erst nach der Pause eingewechselte Marco Asensio traf nach Vorarbeit von Lucas Vazquez. Vor allem der glänzend aufgelegte Franzose Ribéry stemmte sich gegen die Niederlage. Doch bei seiner zweiten Großchance aus kurzer Distanz hielt Navas stark (59.), auch vier Minuten später blieb der Routinier glücklos.

Die Bayern hätten sich gegen die zunehmend abgeklärt auftretenden Gäste um Weltmeister Toni Kroos einen weiteren Treffer durchaus verdient gehabt und zeigten große Moral, ohne dabei jedoch spielerisch zu glänzen. Der insgesamt unauffällige Ronaldo stand bei Real nur noch einmal im Mittelpunkt, als er nach einem Handspiel ins Tor traf, die Aktion aber abgepfiffen wurde. Auf der Gegenseite konnte auch Bayerns Topstürmer Robert Lewandowski nur selten für Gefahr sorgen und tauchte lange unter. Doch kurz vor Schluss bot sich dem Polen noch eine glänzende Möglichkeit, die er jedoch nicht nutzen konnte (88.).

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fin / DPA

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