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Champions League: CL-Playoff - Bayern trifft auf den FC Zürich

Keine Reisestrapazen, kein dicker Brocken - Statt Kazan oder Udine muss sich der FC Bayern mit dem FC Zürich auseinandersetzen. Die Münchner durften mit der Auslosung der Playoffs um den Einzug in die Gruppenphase der Champions Leauge zufrieden sein.

Bayern München trifft in den Playoff-Spielen um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League auf den Schweizer Vizemeister FC Zürich. Der Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes blieben damit die ganz schweren Lose wie Udinese Calcio oder Rubin Kazan erspart. Das ergab die Auslosung in Nyon in der Schweiz.

"Das ist eine lösbare Aufgabe", kommentierte Heynckes. "Unser Ziel ist es, in die Gruppenphase zu kommen. Wir haben eine große Chance."

Udine trifft in einem hochkarätigen Duell auf den FC Arsenal, Kazan kämpft mit Olympique Lyon um den Einzug in die Gruppenphase. Der FC Bayern genießt in der ersten Partie (17. August) Heimrecht gegen Zürich. Die Rückspiele finden eine Woche später am 23. und 24. August statt.

Der FC Zürich mit dem ehemaligen Stuttgarter Ludovic Magnin hatte in der dritten Qualifikationsrunde Standard Lüttich aus Belgien ausgeschaltet. In die Schweizer Meisterschaft startete man jedoch mit drei Niederlagen denkbar schlecht. "Der Schweizer Fußball hat nach wie vor einen guten Stellenwert", betonte Heynckes, der sich zudem freute, dass man "keine große Reisestrapazen" habe.

FCZ erst einmal in der Gruppenphase

Schon vor der Auslosung hatten sich die Bayern selbstbewusst präsentiert. "Wir sind gegen alle Favorit und müssen die nächste Runde erreichen", hatte Philipp Lahm erklärt. Angesichts des Kaders und des eigenen Anspruchs wäre ein Aus in der Qualifikation natürlich auch ein nicht zu akzeptierender Betriebsunfall bei den Bayern.

Gerade deshalb dürfte die Auslosung ein Lächeln auf die Gesichter der Münchner gezaubert haben. Bei allem gebotenen Respekt ist der FCZ keine Mannschaft, die dem deutschen Rekordmeister ernsthaft die Stirn bieten könnte. Zum bisher ersten und einzigen Mal erreichten die Schweizer in der Saison 2009/2010 die Gruppenphase. Seinerzeit schieden die Schweizer gegen Real Madrid, Olympique Marseille und AC Mailand aus, sorgten aber immerhin mit einem 1:0-Sieg bei Milan für Furore.

Die Gruppenphase mit 32 Mannschaften, für die der deutsche Meister Borussia Dortmund und Vizemeister Bayer Leverkusen direkt qualifiziert sind, beginnt am 13. September.

sportal.de / sportal

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