VG-Wort Pixel

Champions-League-Viertelfinale Deutsche Teams erwarten Duelle mit Tradition


Die Paarungen für's Viertelfinale der Champions League stehen fest: Titelverteidiger Bayern München spielt gegen Manchester United, Borussia Dortmund bekommt es mit Real Madrid zu tun.

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben im Viertelfinale der Champions League die erwartet schweren Aufgaben vor sich. Der Titelverteidiger aus München zog am Freitag bei der Auslosung am Sitz der Europäischen Fußball-Union in Nyon Manchester United als Gegner. Vorjahres-Finalist Dortmund muss sich in der Runde der letzten Acht mit Real Madrid auseinandersetzen. Beide deutschen Clubs müssen zuerst auswärts antreten und haben im Rückspiel Heimrecht.

Das Viertelfinale wird am 1./2. und 8./9. April ausgetragen. Das Endspiel der Champions League steigt am 24. Mai in Lissabon.

Duelle mit Tradition

Mit dem Namen Manchester United verknüpfen sich für den FC Bayern gute wie schlechte Erinnerungen. 1999 verloren die Münchner in einem dramatischen Finale in der Nachspielzeit mit 1:2 gegen die Engländer. Im Viertelfinale 2010 revanchierten sich die Münchner mit 2:1 und 2:3 gegen ManU und stießen schließlich bis ins Endspiel vor.

Für Borussia Dortmund ist Real Madrid ein alter Bekannter. Erst im Vorjahr setzte sich der BVB im Halbfinale mit 4:1 und 0:2 gegen die Madrilenen durch und zog ins Endspiel in London ein. "Abwechslung klingt anders. Wir haben in den letzten Jahren vier Mal gegen Real gespielt. Aber wir freuen uns drauf. Das ist einer der besten Clubs der Welt", betonte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Reaktionen

BVB-Trainer Jürgen Klopp: "Das ist ein gutes Los. Wenn man sich wiederholt für die Runde der besten acht Mannschaften Europas qualifiziert, muss man einfach damit rechnen, dass es manch eine Paarung eben häufiger gibt - so wie in diesem Fall. Das werden zwei Spiele mit extrem cooler Stimmung. Wir freuen uns wahnsinnig auf diese Herausforderung und werden versuchen, unsere kleine Chance zu nutzen. Dass wir zunächst in Madrid spielen, kann ein Vorteil sein."

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke:

"Wir nehmen es wie es ist. Wir haben zwar in der vergangenen Saison viermal gegen Real gespielt, aber wir freuen uns darauf. Im Rückspiel ist auch Robert Lewandowski wieder dabei. Wenn er wieder vier Tore macht, ist alles in Ordnung."

BVB-Sportdirektor Michael Zorc:

"Madrid ist im Vergleich zur letzten Saison noch stärker geworden, auch personell. Aber vielleicht sind in den Hinterköpfen der Spieler noch die Duelle in der vergangenen Saison."

Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer:

"Es ist ein hochattraktives Los gegen einen Gegner, der in der Meisterschaft und Champions League um Stabilität ringt. ManU schwankt im Moment, aber an guten Tagen sind sie immer noch brandgefährlich und in der Lage, auf allerhöchstem Niveau zu spielen. Sie verfügen über starke Individualität nach vorne mit Rooney und van Persie. Es ist ein machbares Los, aber ein gefährliches."

Bayern-Kapitän Philipp Lahm:

"Das ist ein super Los. Darauf können wir uns freuen. Wir reisen schon nach Manchester, um dort offensiv zu agieren. Wir sind der Titelverteidiger und immer noch einer der großen Favoriten in der Champions League. Wir dürfen uns aber nicht blenden lassen von Manchesters Platzierung in der Liga."

Bayern-Stürmer Thomas Müller:

"Es war klar, dass es im Viertelfinale nur Spitzenspiele geben wird. Es war kein Gegner dabei, von dem ich vorher gesagt hätte, den nehme ich mit Handkuss. ManU hat im Achtelfinale mit einer überragenden Leistung das Ding gegen Piräus noch gedreht. Das zeigt, dass bei ihnen Qualität da ist."

Bayern-Flügelspieler Arjen Robben:

"Es ist ein gutes Los, wir spielen zuerst auswärts. ManU ist nicht in der besten Verfassung, aber immer noch eine Top-Mannschaft. Das Schönste in Manchester ist die Atmosphäre. Old Trafford ist etwas Besonderes, das müssen wir genießen. Die Fans werden der zwölfte Mann für Manchester sein."

Das twittern die deutschen Vereine

feh/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker