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EM kompakt UEFA-Verfahren gegen den DFB


Die UEFA hat gegen den Deutschen Fußball-Bund ein Disziplinarverfahren eröffnet. Der Grund: Deutsche Fans hätten beim EM-Auftaktspiel gegen Portugal Gegenstände auf den Platz geworfen.

Die UEFA hat gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein Disziplinarverfahren eröffnet. Deutsche Fans hätten beim EM-Auftaktspiel gegen Portugal am Samstag in Lwiw Gegenstände auf den Platz geworfen, teilte die Europäische Fußball-Union am Sonntag mit. Am Donnerstag wird sich der Kontroll- und Disziplinarausschuss der UEFA mit dem Fall beschäftigen.

Schwede pfeift Deutschland gegen Holland

Der Schwede Jonas Eriksson ist von der Uefa mit der Leitung des zweiten EM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch in Charkow (ab 20.45 Uhr im stern.de-) gegen die Niederlande betraut worden. Für den 38 Jahre alten Eriksson ist es der erste Einsatz bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.

Für den deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark beginnt die Fußball-EM mit einer heiklen Aufgabe. Der 42 Jahre alte Bankkaufmann aus Ergolding leitet an diesem Dienstag das politisch brisante und sportlich pikante Duell zwischen Co-Gastgeber Polen und Russland.

Oberschlesien feiert Klose

Kneipen in der oberschlesischen Region Opole (Oppeln) werden zu schwarz-rot-goldenen Inseln im weiß-roten Farbenmeer. Im Zentrum der deutschen Minderheit in Polen wird dem Team von Joachim Löw die Daumen gedrückt. Berühmt für deutsche Fanfeiern ist etwa die Dorfkneipe in Chrzastowice (Chronstau), berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Mindestens ebenso viel Jubel wie das Tor von Mario Gomez gab es in der Fußballkneipe, als Miroslav Klose eingewechselt wurde. "Das ist einer von uns, ein Junge aus Opole", sagte ein Fan. In der Region Opole leben Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen deutscher Abstammung. Die meisten von ihnen sind Doppel-Fans, zitierte PAP einen Fan in der "Bawaria"-Bar in Opole.

Franzosen in Gedanken bei Abidal

Die französischen Fußball-Nationalspieler sind in Gedanken bei ihrem daheimgebliebenen Teamkollegen Eric Abidal. Nach dessen Lebertransplantation habe er mit dem Profi des FC Barcelona Kontakt per Telefon und SMS, berichtete Karim Benzema am Samstag in Donezk. "Er ist eine sehr liebenswerte Person", sagte der 24 Jahre alte Stürmer. Abidals Ärzten zufolge hat der französische Nationalspieler gute Chancen auf ein Comeback. Dem Verteidiger war vor zwei Monaten die Spenderleber seines Cousins Gerard eingepflanzt worden, nachdem ihm im März des vergangenen Jahres ein Lebertumor entfernt worden war.

Alle Dopingtests bislang negativ

Alle 160 Dopingtests bei den EM-Teams vor Turnierbeginn sind bislang negativ gewesen. Das teilte die Europäische Fußball-Union am Sonntag mit. Die Uefa hatte in den Trainingslagern jeweils zehn Spieler von allen 16 EURO-Teilnehmern getestet. Alle Proben blieben unauffällig, wie der Vorsitzende der Medizinischen Kommission der Uefa, Michel d'Hooge, mitteilte.

tis/feh/ins/DPA DPA

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